Wie die Rezept-Fotos von essen&trinken entstehen

Ein paar Mal im Monat packen die Köche von essen&trinken ihre Messer ein, falten die Schürze zusammen und machen sich auf den Weg ins Fotostudio. Dort steht ein Karton mit Kartoffeln, Rosmarin oder anderen Zutaten bereit – die Hauptdarsteller an diesem Tag. Denn nicht die Köche stehen vor der Kamera, sondern die Gerichte, die sie zubereiten.

Kreative Köpfe: Köche, Fotografen und Stylisten

Wie die Rezept-Fotos von essen&trinken entstehen
essen&trinken-Köche Jürgen Büngener (l.) und Michele Wolken besprechen, welches Gericht sie zuerst kochen

Ein solcher Tag heißt in der essen&trinken-Redaktion „Produktionstag“. Dann entstehen Bilder von den Rezepten, die später im Heft gedruckt werden. Damit die Fotos gelingen, müssen Spezialisten aus verschiedenen Berufen zusammenarbeiten: Die Köche kochen. Der Fotograf schießt die Bilder. Und eine Stylistin – meist sind es Frauen – wählt das passende Geschirr, die Tischdekoration und das Thema, unter dem das Fotoshooting steht. Deshalb gibt es im Fotostudio neben den Leuchtschirmen, dem großen Stativ und der Kamera auch eine komplette Küche und stapelweise Teller, die unterschiedlich aussehen.

Audioslideshow: Wie die Rezept-Fotos von essen&trinken entstehen

Wie die Rezept-Fotos von essen&trinken entstehen
Wie hoch darf die Schüssel gefüllt sein? Fotografin Ulrike Holsten und Jürgen Büngener beim Drapieren des Essens

Manchmal feilen die Fotografen stundenlang, bis sie das passende Bild haben. Besonders wichtig ist eine gute Beleuchtung: Wenn die Leser sich ein Foto im Heft anschauen, muss jedes Detail gut zu erkennen sein. Acht Stunden dauert so ein Tag insgesamt, vier bis fünf Gerichte werden in dieser Zeit gekocht und fotografiert. Zwischendurch dürfen alle probieren – das schmeckt!