Dulse: kleine Warenkunde

Dulse ist eine Speisealge, die sich ähnlich wie Blattgemüse zubereiten lässt und viele Gerichte mit ihrem milden und würzigen Aroma bereichert. Hier erfahren Sie, wie Sie Dulse verwenden können und welche Eigenschaften sie auszeichnen.

Dulse: Herkunft und Eigenschaften

Dulse ist eine Rotalge, die in den kalten Küstengewässern des Atlantiks und Pazifiks gedeiht. Bei Ebbe kann Dulse das ganze Jahr über geerntet werden. Aufgrund ihrer Konsistenz im getrockneten Zustand eignet sich Dulse auch als Ersatz für Kautabak.

Dulse besteht aus rötlichen Büscheln mit ca. 20 cm langen Blättern. Getrocknet wirken die Blätter eher bräunlich. Frisch sieht Dulse fast wie blanchierter Rotkohl aus, ist dabei aber eher transparent.

Getrocknet erhalten Sie Dulse das ganze Jahr über in Feinkostläden. Dort finden Sie sie auch in Form von Pulver oder Flocken, die sich als Gewürze eignen. Frisch und gesalzen kommt Dulse hauptsächlich von Mai bis Oktober aus Frankreich zu uns. Frische Dulse können Sie bei Fischhändlern bestellen.

Dulse: Verwendung und Lagerung

Frische Dulse schmeckt mild und würzig, die getrocknete Form schmeckt eher salzig. Wenn Sie getrocknete Dulse zubereiten möchten, müssen Sie diese zunächst waschen und 5 Minuten in Wasser einweichen.

Frische Dulse können Sie blanchieren und wie Blattgemüse zerkleinern. Sie wird vor allem in der isländischen, nordamerikanischen und mediterranen Küche als spinatartiges Gemüse verwendet.

Dulse passt gut zu Fischgerichten oder knusprig geröstet in Kartoffelpüree. Als Salat schmeckt Dulse mit Blattsalat, Gurken, Möhren und Kräutern.

Frische Dulse lässt sich nicht gut aufbewahren und Sie sollten sie deshalb rasch verbrauchen. Getrocknet hält sich Dulse mehrere Monate, wenn Sie sie dunkel, kühl und trocken aufbewahren.