Amuse-Gueule: raffinierte Kleinigkeiten

Amuse-Gueule sind kulinarische Kleinigkeiten, die vor dem eigentlichen Menü als Appetitanreger gereicht werden. Dies können herzhafte Häppchen, aber auch süße Kostproben sein.

Zum Appetit anregen

Amuse-Gueule werden klassisch zum Aperitif (Begrüßungsgetränk) auf Tabletts gereicht. Oft sind sie kleine Meisterwerke, die gerne aus Fisch-, Meeresfrüchten und Gemüse gezaubert werden. Aber auch Suppen im kleinen Gläschen oder fruchtige Puddings können als Amuse-Gueule gereicht werden. Der Vielfalt sind bei dieser Gaumenfreude keine Grenzen gesetzt. Zu den Klassikern gehören je nach Anlass Austern, Pumpernickelhappen, Käsespieße oder Datteln im Speckmantel. Eine andere Bezeichnung für das Amuse-Gueule ist das Amuse-Bouche. Bouche bedeutet "Mund" und ist so weniger vulgär, als die Bezeichnung Gueule ("Maul"). Dennoch ist Amuse-Gueule in der französischen Küche der öfter gewählte Begriff.

Amuse-Gueule: raffinierte Kleinigkeiten

Klassisches Amuse-Gueule: Sülze auf Brot

Die neue Form des Amuse-Gueule

Der "Gruß aus der Küche" stammt aus der französischen Küche und ist in der klassischen Menüfolge das Erste, was dem Gast gereicht wird. Ein gutes Amuse-Gueule regt den Appetit an und steigert die Vorfreude auf das Menü. Neben dem Amuse-Gueule in Fingerfood-Form hat in den letzten Jahren die "Mise en bouche" immer mehr Zuspruch als Amuse-Gueule gefunden. Beim "Mise en bouche" (franz.: der Appetithappen) werden kleine kulinarische Meisterwerke auf einem eigens dafür vorgesehenen Löffel serviert. Die Finger berühren so nicht mehr das Amuse-Gueule, sondern der kleine Küchengruß wandert direkt vom Löffel in den Mund.

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