Avocado: gesundes Superfood

Avocado werden immer beliebter und gelten als Superfood – gut für den Cholesterinspiegel und reich an gesunden Nährstoffen wie etwa Vitaminen und wertvollen Fettsäuren. Erfahren Sie zudem mehr über Avocado-Sorten, wie man Avocado selbt züchtet und mehr.

Avocado: gut für Haut und Haare

Aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren und den Hautschutzvitaminen A und E ist die Avocado nahezu ein Jungbrunnen für die Haut. Aus den reifen Avocados wird auch Avocadoöl gewonnen. Nicht nur innen, sondern auch außen: Es kann als Speiseöl zum Einsatz kommen und ist auch ein beliebtes Produkt in der Kosmetik, da es als sehr zellregenerierend gilt. Die Vitamine und Fette im Avocadoöl sind eine gute Pflege bei spröder und trockener Haut. Es kommt in vielen Shampoos, Cremes und Seifen zum Einsatz und auch in Shampoos für Haarpflege.

Statt teurer Kosmetika kann man seiner Haut auch mit einer selbst angerührten Avocadomaske Gutes tun. Einfach eine reife halbe Avocado mit einer Gabel zerdrücken beziehungsweise pürieren und auf das Gesicht auftragen, einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Avocado: gesundes Superfood

Bei dem hohen Fettgehalt der Avocado handelt es sich um wertvolle, pflanzliche Fette, die dafür bekannt sind, die Cholesterinwerte positiv zu beeinflussen. Gerade bei hohem Cholesterinspiegel ist es daher sinnvoll, ungesunde Fette (Wurst, Käse, Margarine) durch gesunde Brotaufstriche zu ersetzen, die man wunderbar mit Avocados selbst zubereiten kann.

Es ist nicht einmal notwendig, große Mengen an Avocado zu verwenden, um die Aufnahme von fettlöslichen Nährstoffen wie im Salat zu verbessern. Hierfür genügt bereits ein Teelöffel voll Avocadofruchtfleisch. Zudem enthält die grüne Frucht viele wichtige Vitamine, zum Beispiel Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E. Damit liefert Avocado viel Energie und sorgt für gut funktionierende Nerven und gute Gehirnfunktion.

Gesundes Beauty-Food: Salat mit Avocado

Avocado-Salat mit Rucola
Avocado-Salat mit Rucola

Avocadosorten und Herkunft

Avocado
Hass-Avocado

Die in Europa am weitesten verbreiteten Avocadosorten sind Fuerte und Hass. Fuerte ist groß, grün und birnenförmig, während die „Hass“-Avocado klein, rundlich und, in reifem Zustand, dunkelviolett bis schwarz aussehen. Weltweit sollen weit über 400 Avocadosorten kultiviert werden. Avocados stammen ursprünglich aus Südmexiko und wurden schon von den Azteken kultiviert. Im 16. Jahrhundert brachten die spanischen Entdecker sie zum ersten Mal nach Europa. Heute werden Avocados auch unter anderem in Kalifornien, Südafrika, Chile, Peru, Australien und Südspanien angebaut.

Was sind Avocados?

Avocado: gesundes Superfood
Fuerte-Avocado

Obwohl meist von der Avocadofrucht die Rede ist, handelt es sich eigentlich um Beeren, die am Avocadobaum – einem Lorbeergewächs – hängen. Avocados werden wegen ihrer cremigen Konsistenz auch oft als Butterbirne oder, wegen der Beschaffenheit ihrer Schale, als Alligatorbirne bezeichnet.

Wer einen Avocadobaum pflanzen möchte, kann einen Avocadokern dafür direkt einpflanzen oder in einem Wasserglas ansetzen: Den Kern mit drei Zahnstochern fixieren und in Glas Wasser setzen, so dass der Kern bis zur Hälfte vom Wasser bedeckt ist. Wenn er zu keimen beginnt, einpflanzen und die Pflanze zuhause züchten. Im Winter sollte die Pflanze an einem hellen, kühlen Platz mit etwa 10 bis 15 Grad stehen.

Avocados: Einkauf und

Avocado: gesundes Superfood
Guacamole

Da Avocados unreif in den Handel kommen, müssen sie meist noch einige Tage nachreifen, bevor sie verarbeitet werden können. Man erkennt eine reife Avocadofrucht daran, dass die Schale beim andrücken leicht nachgibt. Da gelblich-grüne Fruchtfleisch kann nach dem Aufschneiden der Beere schnell oxidieren und sich bräunlich färben, ein paar Spritzer Zitronensaft verhindert dies jedoch. Das Fruchtfleisch der Avocado sollte nur in rohem Zustand gegessen werden, das es bei erwärmen einen bitteren Geschmack entwickelt. Am beliebtesten sind Avocados in Salaten und Dips wie Guacamole, aber auch in Wraps und zu Fleisch und Garnelen sind sie zu empfehlen.