Bärlauch: Rezepte & Tipps

Bärlauch duftet intensiv nach Knoblauch, schmeckt scharf und zugleich herrlich frisch. Er ist allerdings nur begrenzt verfügbar: Ab Anfang März bis Mitte Mai hat er Saison. Erfahren Sie hier, wie Sie Bärlauch schmackhaft zubereiten können und worauf Sie achten sollten, wenn Sie Bärlauch selber sammeln möchten.
In diesem Artikel
Bärlauch-Rezepte
Bärlauch selber sammeln
Tipps fürs Bärlauchsammeln
Bärlauch und seine Wirkung

Bärlauch-Rezepte

Mit dem Frühling nimmt auch Bärlauch Einzug in unsere Küchen. Geschmacklich ähnelt er Knoblauch, ist jedoch nicht ganz so intensiv und hinterlässt nach dem Verzehr keinen unangenehmen Geruch.

Verwendet werden die jungen Bärlauchblätter und die Zwiebeln. Da Bärlauch frisch am besten schmeckt, ist er beliebt für Salate, Suppen oder Kräutercremes, ebenso als Bärlauchpesto zu Nudeln oder in einer Sauce Carbonara. Knödeln oder Gnocchi verleiht Bärlauch eine schöne grüne Farbe und auch ein würziges, kräftiges Aroma.

Genießen Sie unsere leckeren Bärlauch-Rezepte und probieren Sie zum Beispiel Peperoni-Linguine mit Bärlauch, Bärlauchöl oder unsere Bärlauchsuppe!

Dips mit Bärlauch lassen sich vielfältig kombinieren. Ob zu Fladenbrot, Gemüsesticks, Fleisch oder Fisch: Unsere Rezepte für Bärlauchdips bereiten Ihnen einen kulinarischen Frühling. Probieren Sie etwa Bärlauch-Mayonnaise als Alternative zu Aioli. Die Mayo schmeckt milder und hinterlässt keinen unangenehmen Geruch.

Bärlauch selber sammeln

Bärlauch: Rezepte & Tipps

Ab März bis Mitte Mai finden Sie Bärlauch in unseren Wäldern

Immer der Nase nach! Wenn Sie im Frühling im Wald spazieren gehen, stoßen Sie mit ein bisschen Glück auf Bärlauch (lat.: Allium ursinum), der ein würziges Knoblauch-Aroma verströmt – daher auch der Name Waldknoblauch. Bärlauch wächst in krautreichen, schattigen Laubwäldern auf feuchten Böden. So ist er oft in den Auwäldern von Flüssen oder in der Nähe von Bachtälern zu finden. Ab Mitte April schauen zwischen den grünen Blättern die weißen Blüten hervor, die das Sammeln erleichtern. Sie finden Bärlauch aber auch auf dem Wochenmarkt, in gut sortierten Supemärkten oder können ihn im Garten oder auf der Fensterbank ziehen.

Tipps fürs Bärlauchsammeln

  • Achtung, Verwechslungsgefahr: Bärlauch sieht dem giftigen Maiglöckchen und – insbesondere vor seiner Blüte – der ebenso giftigen Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Sammeln Sie deswegen nur, wenn Sie sich gut auskennen!
  • Sind Sie unsicher, zerreiben Sie ein Blatt zwischen den Händen. Riecht es nach Knoblauch, dann ist es Bärlauch. Riecht es nach nichts, dann lassen Sie die Blätter im Wald, denn die Gefahr einer Vergiftung durch Herbstzeitlose oder Maiglöckchen ist zu groß.
  • Sammeln Sie nur so viele Blätter wie Sie für eine Mahlzeit benötigen. Damit sich die Pflanze weiterentwickeln kann, sollten Sie pro Pflanze nur 1 Blatt ernten, am besten unten vom Stiel.
  • Sammeln Sie Bärlauch vor der Blütezeit. Dann schmeckt er am aromatischsten.
  • Achten Sie darauf, dass Bärlauch nicht vom Fuchsbandwurm befallen ist. Um eine Infektion zu vermeiden, müssen Sie die Blätter sorgfältig abwaschen.

Bärlauch und seine Wirkung

Bärlauch ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Magnsium stärkt unsere Muskeln, Vitamin C schützt vor Erkältungen. Bärlauch besitzt die gleiche positive Wirkung auf unsere Gesundheit wie Knoblauch. Die Aromastoffe, die für den unverkennbaren Geschmack sorgen – so genannte Sulfide – werden beim Zerkleinern der Blätter in Allicin umgewandelt. Allicin wirkt antibakteriell, wodurch Erkältungen mit Bärlauch bekämpft und dabei Fieber und Husten gelindert werden können.
Zudem hilft Bärlauch gegen Magenbeschwerden und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus.