Bethmännchen

Auf Bethmännchen sind die Frankfurter stolz. Dieses weihnachtliche Gebäck schmecken besonders lecker und intensiv nach Marzipan und hinter der Entstehung des Bethmännchengebäcks steckt eine interessante Geschichte..

Bethmännchen: Schnell und einfach zubereitet

Bethmännchen
Bethmännchen mit Pekannüssen

Bethmännchen bestehen aus Marzipanrohmasse, Eigelb und gemahlenen Mandeln und sind sehr einfach und schnell zuzubereiten. Für die typische Bethmännchenform wird der Teig erst zu einer Rolle geformt, in kleine Stücke geteilt, die mit den Händen zu kleinen Kugel gerollt werden. An die Seiten jedes Bethmännchens werden im gleich Abstand zueinander drei Mandeln gedrückt, so dass ihre oberen Enden eine Spitze bilden. So kommen die Bethmännchen direkt in den Ofen und werden goldbraun gebacken. Traditionell werden die gebackenen warmen Bethmännchen mit einer Glasur aus Rosenwasser, das mit Zucker aufgekocht wird, dünn überzogen.

Nach dem Abkühlen können Sie die Bethmännchen bis zu vier Wochen in einer Keksdose aufbewahren. Der Bethmännchenteig schmeckt übrigens auch mit anderen Nüssen als süßen Mandeln: Probieren Sie unsere Rezeptideen mit Pecannüssen oder Salzmandeln oder verfeinern Sie die Bethmännchen mit einem zarten Ingweraroma.

Vier Mandeln für vier Söhne

Bethmännchen sind eine besondere Frankfurter Backspezialität, die im vorletzten Jahrhundert der Koch einer Bankiersfamilie namens Bethmann erfunden haben soll. Allerdings soll es auch ein noch älteres Bethmännchen-Rezept von Goethes Großmutter geben, so dass wie so häufig die Herkunft des Rezeptes ein Geheimnis bleibt. Jedenfalls dürfen die Bethmännchen bis heute in keiner Frankfurter Patisserie fehlen. Und wir freuen uns einfach darüber, dass es ein so einfaches, originelles und köstliches Weihnachtsgebäck gibt.

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