Premières Côtes de Bordeaux

Langsam lichtet sich der Morgennebel über einem Weinberg in der Region Premières Côtes de Bordeaux. Das Anbaugebiet erstreckt sich als langer schmaler Streifen südlich der Stadt Bordeaux am sonnigen Ostufer der Garonne. Die körperreichen Rotweine von hier bestechen durch ihre intensive rubinrote Farbe und feine Beerenaromen.

Entre-Deux-Mers

Morgenstimmung im Entre-Deux-Mers. Zwischen zwei Meeren heißt dieses Weinanbaugebiet übersetzt. Die „Meere,“ von denen hier die Rede ist, sind die aufeinander zulaufenden Flüsse Dordogne und Garonne, die das Gebiet umschließen. Im Süden der Region wechseln sich Wald, Weideland und Weinberge ab, im Norden dagegen, werden ausschließlich Reben angebaut. Eine Besonderheit: Aus dem Landstrich kommen Rot- und Weißweine, doch die Bezeichnung Entre-Deux-Mers ist nur den trockenen Weißweinen vorbehalten.

Fronsac

Wie ein Märchenschloss thront das Château la Rivière auf seinen Weinbergen. Es ist das größte Anwesen in Fronsac, einem Dorf an der Dordogne, nach dem das Anbaugebiet genannt wird. Das Fronsac ist ein Miniaturgebirge mit bis zu 100 Meter hohen Hügeln, in dem sich Reben und Wälder abwechseln – eine der schönsten Landschaften im Bordelais. Hier wachsen fast nur Rotweinreben, aus denen kräftige, gehaltvolle, würzige und langlebige Weine entstehen.

Graves

Dieses Landschaftsbild ist typisch für die Region Graves. Sie erstreckt sich gut 60 Kilometer flussaufwärts entlang des linken Garonne-Ufers, geht über die kleine Stadt Langon hinaus und dann vom Fluss weg in die Wälder hinein. Kenner schätzen vor allem die gehaltvollen Rotweine aus dem Norden, die sich hervorragend lagern lassen.

Médoc

Frühherbst im Médoc, die Region nördlich von Bordeaux zwischen dem Atlantik und dem Mündungsarm der Gironde. Der Wein wächst hier zum größten Teil auf Plateaus, den sogenannten Croupes. Der steinige Boden speichert am Tag die Wärme der Sonne und gibt diese nachts ab. Das Médoc ist Heimat körperreicher Rotweine, in denen die Traube Cabernet Sauvignon dominiert. Neben gut erschwinglichen Gewächsen beherbergt es auch berühmte Weinguter wie z.B. Château Mouton-Rothschild und Château Margaux.

Saint-Emilion

Die berühmte Stadt wurde zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt: Das malerische Städtchen birgt viele Sehenswürdigkeiten und versprüht einen ganz besonderen Charme. Wie ein Schwalbennest schmiegt sich die Stadt an einen Berg und die kostbaren Weinberge reichen bis an die Stadtmauern. Weine aus diesem Gebiet gehören zu den besten der Welt – feine und bouquetreiche Rotweine, kräftig und ausgewogen.