Austern aus Arcachon

Das Becken von Arcachon ist ideal für die Austernzucht. Aufgrund des milden Klimas und der guten Wasserqualität gehören die hiesigen Austern zu den Besten in ganz Frankreich. Kenner schwärmen vom mineralischen Meeraroma der Meeresfrüchte. In der Gironde werden sie gern frisch auf einem Algenbett mit Zitrone, Roggenbrot und Wurst gegessen.

Sauternes

Sauternes ist ein Süßwein mit einer goldgelben Farbe, der vorwiegend aus der Rebsorte Sémillon gekeltert wird. Wenn die Trauben gelesen werden, sind sie violettbraun, mit Edelfäule überzogen und haben eine hohe Zuckerkonzentration. Die edelsten Sauternes von Château d'Yquem intensivieren mit zunehmendem Alter ihre Farbe.

Mouton Rothschild

Der Premier Grand Cru von Château Mouton Rothschild ist ein Juwel im Weinkeller: Diese Tropfen gehören zu den besten Rotweinen weltweit. Auch Kunstliebhaber interessieren sich für den Wein aus Pauillac, denn die Etiketten werden von bekannten Künstlern gestaltet. Der Jahrgang 2008 wurde vom Chinesen Xu Lei verschönert. Mouton-Rothschild ist übrigens das einzige Weingut, das es geschafft hat, sich in der Bordeaux-Klassifikation von 1855 um eine Klasse zu einem Premier Cru-Weingut zu verbessern.

Boeuf de Bazas

Bei den dunkelgrauen Rindern aus Bazas handelt es sich um glückliche Tiere, die von den Muttertieren aufgezogen werden und auf saftigen Weiden grasen. Ihr Fleisch ist wunderbar zart, hat einen leichten Nussgeschmack und passt gut zum Wein aus Bordeaux.

Cannelé

Eine süße Verführung sind die Cannelés: kleine Küchlein mit süßer Karamellkruste. Die Leckerbissen bestehen aus einem Eierteig, haben ein cremiges Innenleben und werden mit Vanille verfeinert. Naschkatzen finden frische Cannelés auf den Märkten des Bordelais.

Noisettine de Médoc

Sie Süßigkeit Noisettine de Médoc kommt ganz ohne Schokolade aus. Die runden Truffe-ähnlichen Köstlichkeiten bestehen beispielsweise bei noisettine.fr nur aus Haselnüssen, Zucker, Wasser und "Geheimnissen". Besonders knusprig schmecken sie, weil der Zucker karamellisiert wird.

Ente aus dem Bordealais

Ente ist im Südwesten Frankreichs beliebt und wird in Gruppen draußen gehalten. Die Tiere essen wilde Kräuter und Pflanzen und haben ein mageres, würziges Fleisch. Fast ein Kunstwerk ist dieses Entengericht von Christophe Girardot, für das sechs Elemente wie ein Bein im Ras-el-Hanout-Mantel oder eine Brust der Landente im Peking-Stil zusammen serviert werden. Die Enten des Sternerestaurants stammen vom hauseigenen Bauernhof.

www.chateau-mejean.fr

Lamm aus Pauillac

Weltweit als Delikatesse bekannt ist das Fleisch des Pauillac-Lamms. Die Mutterschafe fressen die salzbenetzten Gräser in Atlantiknähe. Dies führt zu einem sehr besonderen Aroma, das Gourmets auch im Fleisch der Lämmer noch schmecken. Die Tiere grasen auf den grünen Wiesen der Gironde und werden seit alters her in Pauillac geschlachtet.

Spargel aus Blaye

Nördlich des Flusses Gironde in Blaye wächst der beste Spargel der Region. Die weißen Spitzen mit violetter Tönung schmecken besonders harmonisch, wenn sie vom heimischen Wein, dem Côtes de Blaye begleitet werden. Kein Wunder, dass praktisch alle Spargelbauern in Blaye gleichzeit auch Winzer sind.

Wilde Taube

Wilde Taube mit Rotweinsauce, gerösteten Croutons und Knoblauch ist eine Spezialität im Bordelais. Das Sternerestaurant Jean-Marie Amat serviert die Taube gegrillt mit Kräutersalat und Pastete.

www.jm-amat.com

Lillet

Agent 007 weiß, warum er Lillet in seinen Cocktail mixt. Der Sommerdrink aus Podensac besteht zu 85 Prozent aus Wein und zu 15 Prozent aus Fruchtlikören. Im Gegensatz zum guten Bordeaux dürfen Sie ihn auch mit Eiswürfeln trinken und zum Mixen verwenden. Ein neuartiges Trendgetränk ist die Spirituose übrigens nicht, wurde sie doch 1887 von den Brüdern Lillet kreiert.

Macarons aus Saint-Émilion

Anders als ihre gefüllten Cousins mögen es die Macarons de Saint-Émilion puristisch. Die süßen Plätzchen bestehen aus Mandeln, Eiweiß und Zucker. Kreiert wurden sie 1620 vom Ursulinenorden. In vielen Konditoreien in Saint-Émilion wie bei Ferlion Macarons wird die Spezialität noch nach Originalrezept gebacken.

Bouchons de Bordeaux

Bouchon heißt eigentlich Korken in Frankreich: Bei den Bouchons de Bordeaux handelt es sich jedoch um köstliche Hippen mit Füllung. Diese enthält Mandeln sowie Rosinen und macht süchtig. Erfunden hat der Konditor Jacques Pouquet die Nascherei 1976.

Fisch aus der Gironde

In der Gironde und im nahen Atlantik lebt eine Vielzahl unterschiedlicher Fischarten. Typische Speisefische des Departements sind Neunaugen, Maifische und Aale. Die länglichen Neunaugen werden à la bordelaise in einer Rotweinsauce zubereitet. Von der Fischertradition zeugen kleine Hütten auf Pfählen entlang der Gironde.

Kaviar aus Aquitanien

Einst waren die Störe in der Gironde fast ausgerottet. Inzwischen schwimmen sie wieder den Fluss hoch. Damit dies so bleibt, wird der Kaviar aus Aquitanien heute in Zuchtfarmen produziert. Der schwarze Kaviar vom sibirischen Stör ist der einzige echte Kaviar aus Frankreich.