Volumetrics

Kaum Regeln, nie mehr hungern, reichlich essen und dabei auch noch an Gewicht verlieren. Genau das verspricht Volumetrics. Wie das funktionieren soll, lesen Sie hier.

Volumetrics: nie mehr Kalorien zählen

Essen, bis man satt ist und dabei abnehmen. Das klingt nach der perfekten Diät und genau das verspricht das Volumetrics-Konzept.

Wie viele Abnehm-Programme, stammt auch dieses ursprünglich aus den USA. Berühmt wurde das Konzept von Barbara Rolls hierzulande aber erst durch das Buch "Mehr essen - weniger wiegen: Die Volumetrics-Diät" von Martin Kunz.

Volumetrics geht davon aus, dass es nicht so sehr darauf ankommt, was wir essen, sondern sich ein Sättigungsgefühl vielmehr nach einer bestimmten Menge einstellt. Deshalb werden Lebensmittel empfohlen, die einen hohen Wassergehalt und eine geringe Kaloriendichte haben. So soll man sich mit Volemetrics mit drei Mahlzeiten am Tag satt essen können und trotzdem an Gewicht verlieren. Gelegentliche Snacks sind ebenfalls erlaubt.

Volumetrics: die richtigen Lebensmittel

Optimal sind Lebensmittel, die den Magen mit viel Volumen füllen, dabei aber wenige Kalorien haben. Salatgurken beispielsweise haben einen hohen Wassergehalt und dadurch eine geringe Energiedichte. Die Volumetrics-Diät geht davon aus, dass eine große Menge solcher Lebensmittel den Magen ebenso füllen wie beispielsweise Schokolade und das gleiche Sättigungsgefühl hervorrufen. Ebenfalls empfohlen werden Obst, Salat und jegliche Art von Gemüse. Aber auch Vollkornprodukte, magerer Fisch und fettarmes Fleisch sind erlaubt. Da diese Lebensmittel aber einen relativen geringen Wassergehalt haben und damit einen höheren Kaloriengehalt, sollen sie mit Obst und Gemüse kombiniert werden. Außerdem sieht Volumetrics einen hohen Wasserkonsum vor. Dadurch soll der Magen ebenfalls gefüllt und ein sättigendes Gefühl hervorgerufen werden.

Bewertung von Volumetrics

Insgesamt entspricht das Model von Volumetrics den allgemeinen von Ernährungswissenschaftlern ausgesprochenen Empfehlungen. Vollkornprodukte werden wegen ihres hohen Sättigungsfaktors und ihres Reichtums an wertvollen Ballaststoffen als sehr positiv bewertet. Auch ein hoher Wasserkonsum gilt gemeinhin als sehr wichtig. Was die Sättigung durch kalorienarme Lebensmittel betrifft, so ist Volumetrics auch keine Innovation. Dennoch handelt es sich um ein Modell, dass einfach zu verstehen ist und das man dauerhaft durchführen kann ohne Mangelerscheinungen zu riskieren.

Positiv ist auch, dass ein unmittelbarer Einstieg in Volumetrics möglich ist, es keinen komplizierten Zeitplan gibt und ein Jojo-Effekt nahezu ausgeschlossen werden kann, weil es zwar bevorzugte Lebensmittel, aber keine Verbote gibt.

Kritik gibt es teilweise an der Idee, dass stark wasserhaltige Lebensmittel ebenso sättigen sollen wie solche mit höherer Energiedichte. Einige Experten nehmen an, dass kalorienarme Lebensmittel nur eine kurze Sättigungsdauer haben und man dadurch sehr viel mehr davon essen muss.