Fairtrade

Das Fairtrade-Siegel des Verbandes „Fairtrade Labelling Organizations“ (FLO) ist das häufigste Logo im Fairen Handel. Seit 1992 vergibt der Verein „TransFair“ das Siegel in Deutschland. Mittlerweile gibt es rund 1000 Produkte mit dem charakteristischen grün-blauen Zeichen, die in über 30.000 Supermärkten, Weltläden und Bioläden sowie in über 15.000 gastronomischen Betrieben erhältlich sind. Alle Produkte mit dem Fairtrade-Siegel müssen zu 100 Prozent aus Fairem Handel stammen. Neben Kaffee, Kakao und Tee gibt es auch viele andere Produkte wie Zucker, Gewürze, Reis, Blumen oder Textilien aus Fairem Handel. Gerade in Arbeit sind neue Standards für Holz und Gold.

Die Standards von Fairtrade und viele Informationen über die Produzenten gibt es hier nachzulesen:

www.transfair.org

GEPA

Die GEPA ist Europas größte Fair-Handels-Organisation. Die Produkte des Importeurs sind bundesweit in ca. 800 Weltläden und bei rund 6000 Aktionsgruppen, aber auch in vielen Supermärkten, Bio- und Naturkostläden, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Gearbeitet wird ausschließlich nach Kriterien des Fairen Handels mit Produzentengruppen und verantwortungsbewussten Unternehmen. Ziel ist es, benachteiligten Produzenten in den südlichen Ländern die Möglichkeit zu geben, aus eigener Kraft für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Mehr Informationen und einen Online-Shop gibt es unter

www.gepa.de

Rainforest Alliance

Umwelt- und soziale Standards müssen für die Vergabe des Rainforest Alliance Siegels erfüllt sein. Faire Behandlung der Arbeiter und Mindestlöhne gehören ebenso zu den Kriterien wie Boden- und Gewässerschutz. Das Siegel wird an landwirtschaftliche Betriebe vergeben, die den erforderlichen Anteil der 94 Kriterien erfüllen. Der grüne Frosch darf auf Produkten eingesetzt werden, die zu mindestens 30 Prozent Bestandteile aus zertifizierten Betrieben enthalten. Der jeweilige Prozentanteil muss dabei stehen. Produkte, die 90 Prozent und mehr zertifizierte Zutaten enthalten, müssen diese Angabe nicht enthalten. Mehr Informationen bei

www.rainforest-alliance.org

Hand in Hand

Das Zeichen „Hand in Hand“ ist eine Eigenmarke der Rapunzel Naturkost AG und kennzeichnet Produkte, die aus ökologischer Landwirtschaft stammen und zu mindestens 50 Prozent aus fair gehandelten Rohstoffen bestehen. Kriterien für die Vergabe des Siegels sind unter anderem: Zahlung von Preisen über dem Weltmarktniveau, Abnahmegarantien und langfristige Handelsbeziehungen, Beratung der Produzenten (z. B. im ökologischen Anbau), soziale Absicherung der Mitarbeiter und Verbot von Kinderarbeit. Mehr Informationen gibt es auf der Seite:

www.rapunzel.de

Flowerlabel

Das Flowerlabel (Blumensiegel) markiert Zierpflanzen Schnittblumen, die unter bestimmten Sozial- und Umweltstandards produziert wurden. Blumen werden oft von Farmen in Afrika und Südamerika importiert, auf denen schlechte Arbeitsbedingungen herrschen. Kriterien für die Vergabe des Flowerlabels: Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Festverträge und überdurchschnittliche Sozialleistungen, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen und Verbot hochgiftiger Pflanzenschutzmittel. Mehr Infos zu fairen Blumen:

www.fairflowers.de

goodweave

Ziel der RugMark-Initiative ist die Abschaffung illegaler Kinderarbeit in der Teppichproduktion. Das internationale Siegel „goodweave“ wird für Teppiche vergeben, die ohne die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren hergestellt wurden. Über eine individuelle Seriennummer auf jedem Label kann die Herkunft des Teppichs bis zum Knüpfstuhl rückverfolgt werden. Mehr Informationen zum Siegel und den Zielen der Initiative gibt es hier:

www.goodweave.de

Fair Stone

Fair Stone ist ein internationaler Umwelt- und Sozialstandard für Natursteinimporte aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel ist die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen und weiterverarbeitenden Betrieben. Ein Großteil der Natursteine, die in Europa verbaut werden, kommt derzeit aus Asien, vor allem Indien und China. Gesetzliche Regelungen für Beschäftigung und Arbeitsschutz werden in der Praxis kaum beachtet.

Mehr Informationen unter:

www.fairstone.win--win.de