Feigen : Zubereitung & Verzehr

Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen Europas und wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut. Von Juli bis November hat sie Saison und schmeckt getrocknet ebenso gut wie frisch zubereitet. Wir verraten Ihnen alle Tipps & Tricks, was Sie beim Kauf beachten sollten, wie Sie Feigen in der Küche zubereiten können und was in dem Superfood drin steckt!
In diesem Artikel
Herkunft und Merkmale
Feigen einkaufen: Auf den Druck kommt es an!
Zubereitung: So essen Sie Feigen
Das steckt im Superfood Feige

Herkunft und Merkmale

Die Echte Feige (Ficus carica) wächst an sommergrünen Sträuchern oder kleinen Feigenbäumen. Die Heimat des Feigenbaums, der zu den Maulbeergewächsen zählt, wird in Vorderasien vermutet. Sicher ist, dass er eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt ist. In der Antike galten Feigen als wichtiges Grundnahrungsmittel. Und auch heute spielen die Früchte, vor allem im Mittelmeerraum, eine große Rolle auf den Speiseplänen. Hauptanbaugebiete sind Spanien, Algerien, die Türkei, Griechenland, Italien und Portugal. Die amerikanische Sorte Calymirna stammt in der Regel aus Kalifornien.

Die kleinen, birnenförmigen Feigen können sich, je nach Sorte, im Erscheinungsbild etwas unterscheiden. Die Haut ist entweder gelb, grün, violett oder rotbraun. Auch das Fruchtfleisch kann in der Farbgebung von weißlich-rosa bis bis hin zu einem kräftigen Rot variieren. Sie enthalten sortenabhängig viele oder nur sehr wenige kleine Kerne, die aber in jedem Fall essbar sind.

Feigen einkaufen: Auf den Druck kommt es an!

Feigen : Zubereitung & Verzehr
Reife Feigen sind weich aber nicht matschig

Frische Feigen sind das ganze Jahr über erhältlich. Zwischen Juli und November haben sie Hochsaison. In den Wintermonaten handelt es sich um Importware aus Brasilien, Kalifornien oder Australien. Diese Exemplare sind durch die langen Transportwege eher weniger aromatisch als europäische Ware und sind dazu etwas teurer.

Achten Sie beim Kauf frischer Feigen auf die richtige Konsistenz. Eine leichte Druckprobe kann helfen. Reife Früchte sind weich aber nicht matschig. Eine dunkle Färbung deutet auf Vollreife hin. Unreife Ware ist noch sehr hart. Ein weiteres Kriterium ist die richtige Verpackung. Feigen sind sehr druckempfindlich und werden daher häufig mit Seidenpapier umwickelt und so gelagert, dass sie möglichst wenig Druckstellen bekommen oder gar aufplatzen.

Lagern Sie frische Feigen möglichst nebeneinander im Kühlschrank. Doch auch dort halten sie sich nur wenige Tage. Versuchen Sie also immer, die Früchte nur nach Bedarf einzukaufen.

Sie können natürlich auch das ganze Jahr über zu getrockneten Feigen greifen. Sie werden abgepackt verkauft und sind in der Regel mehrere Monate haltbar. Sie können sich in diesem Fall aber nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf der Verpackung richten.

Zubereitung: So essen Sie Feigen

Frische Feigen sind schon pur ein Genuss. Sie können die Haut durchaus mitessen. Als Snack, in süßem Obstsalat oder herzhaftem Blattsalat werten Feigen viele Gerichte mit ihrem aromatischen Geschmack auf. Wenn Sie lieber auf die Schale verzichten möchten, halbieren Sie die Feige und löffeln Sie das weiche Fruchtfleisch heraus.

Feigen : Zubereitung & Verzehr
Im Inneren frischer Feigen versteckt sich saftig-süßes Fruchtfleisch

Das steckt im Superfood Feige

Feigen sind ein wahres Powerobst und dürfen sich mit Recht zu den Superfoods zählen, denn in ihnen stecken viele Nährstoffe.

Neben energielieferndem Fruchtzucker und sättigenden Ballaststoffen bringen sie reichlich Eisen, Kalium, Magnesium und Calcium sowie viele Vitamine mit sich. Sie gelten als blutreinigend und verdauungsfördernd. Eine frische Frucht enthält nur knapp 40 kcal. Getrocknete Feigen enthalten alle Inhaltsstoffe in konzentrierter Form und haben dementsprechend einen höheren Energiegehalt.

Feigen-Rezepte: Süß & herzhaft
Feigen geben Rezepten eine unverkennbar aromatische Note. Lassen Sie sich von uns inspirieren und entdecken Sie süße wie herzhafte Rezepte mit dem Obst.