essen & trinken Forum
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#1 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 12.04.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 681
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Liebe Community,
viele Kinder mögen keinen Rosenkohl, Spinat, Leber oder Senfeier. Viele Erwachsene jedoch lieben dieses schmackhafte Essen. Hatten Sie als Kind auch etwas, was sie verabscheut haben, was Sie heute jedoch lieben? Oder hatten Sie mal ein Lieblingsgericht, welches Sie so oft gegessen haben, dass Sie es heute nicht mehr sehen können? Wir sind auf Ihre Geschichten gespannt. Viele Grüße, Ihr Team von essen-und-trinken.de |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.07.2007
Ort: Erpolzheim
Beiträge: 2.447
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2 Albträume meiner Kindheit:
Linsensuppe mit Würstchen (gab es immer samstags) und "saure Pritsche" mit warmer Fleischwurst Ich glaub, damit könnte man mich heut noch jagen... Woran ich mich als Kind satt gegessen hab und es heute noch nicht mag ist pfälzer hausmacher Dosen-Bratwurst. Die konnte ich bis vor ein paar Jahren noch nicht mal riechen. Was ich als Kind garnicht mochte, waren Nudeln. Heute ess ich sie gerne.
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Liebe Grüsse, Kirsten |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.05.2007
Ort: Umkreis Stuttgart
Beiträge: 3.197
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Hallole
ein paar Sachen gibt es schon, die ich früher nicht gegessen habe- Schafskäse zum Beispiel, Oliven oder Schimmelkäse- das war mir zu intensiv im Geschmack. Heute mag ich das alles sehr. Und an grüne Bohnen hab ich auch schlechte Erinnerungen, da waren meist so schreckliche Fäden drin- zum Glück ist das bei den heutigen Sorten nicht mehr der Fall ! Grüne Bohnen in Tomaten geschmort gehört zu meinen Leibgerichten mittlerweile Ciao, Ninive |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.07.2007
Ort: Rom
Beiträge: 2.327
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wie wohl viele Kinder mochte auch ich früher kein Gemüse. Spinat, Bohnen, Erbsen oder auch Salzkartoffeln aß ich nur mit Widerwillen. Ganz schlimm fand ich auch panierte Koteletts; die mag ich allerdings heute auch noch nicht. Jetzt dagegen liebe ich Gemüse auf vielerlei Art; vielleicht liegt das aber auch daran, dass unsere Generation Gemüse auf ganz andere Weise zubereitet. Früher gab es - möglichst noch passierte - Gemüsesuppe, heute bereitet man dagegen eher eine Art Minestrone zu, vielleicht mit einem Klecks Pesto darin oder auf jeden Fall viel frisch geriebenem Parmesan... Ganz früher mochte ich auch keine Markklößchen, später dann liebte ich sie. Die Liste wird beim Nachdenken immer länger: Dampfnudeln, arme Ritter, Pfannkuchen; naja - so richtig kann ich mich mit diesen Gerichten noch immer nicht anfreunden. Über das Lieblingsgericht von damals, das ich heute nicht mehr sehen kann, muß ich noch nachdenken; da fällt mir spontan nichts ein.
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Ariane "Die Hauptzutat beim Kochen ist Liebe. Die Liebe zu denen, für die wir kochen". Sophia Loren |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.04.2007
Beiträge: 4.514
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Gerichte nicht wirklich. Da ich in einer Familie aufgewachsen bin die immer als probiert hat und dann auch noch ländlich wohnte kam bei uns alles; wirklich alles; auf den Tisch und probieren war Pflicht.
Einige Gemüse die ich früher nicht essen wollte (rote Bete, Mangold) gehören inzwischen zu meinen Favoriten. Allerding sbin ich auch ein "Allesesser", so das es sowieso wenig gibt was ich nicht esse.
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Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.02.2008
Ort: Cupramontana
Beiträge: 2.287
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Also bei mir ist es einfacher und kürzer, das aufzuzählen, was ich mochte. Geliebt habe ich - und liebe noch immer - Milch in allen Variationen und natürlich Süßspeisen! Ansonsten war ich laut meiner Mutter (Gott hab' sie selig) ein höchst heikler Esser und ein Strich in der Landschaft, weshalb ich dreimal für jeweils 6 Wochen zum Zunehmen ins Erholungsheim geschickt wurde. Und da erinnere ich mich noch mit Schaudern an ein Wirsinggericht (mit Mehlpampe), vor dem ich einen ganzen Nachmittag lang zusammen mit einer Nonne sitzen musste, während die anderen Kinder draußen spielen durften. Auf dem Gemüse hatte sich schon eine dicke Haut gebildet
Mein Sohn - der Apfel fälllt bekanntlich nicht weit vom Stamm und meine Mutter meinte einmal, das wäre wohl die Retourkutsche für ihre Probleme weiland mit mir Dampfnudeln esse ich übrigens auch heute noch besonders gerne (und all die anderen von Ariane aufgezählten Leckereien - wie unterschiedlich sind doch die Geschmäcker), allerdings bekomme ich diese einfach nicht so hin wie früher meine Oma und auch meine Mutter. Liegt vielleicht am Topf, denn das war damals ein uralter gusseiserner, so dass die Kruste immer rösch und knusprig wurde und obendrein eine Spur salzig, der Teig selber war luftig-locker - einfach ein Traum. Ich kann anstellen, was ich will, meine sind gut, aber nicht so! Kartoffelpuffer mag ich auch, aber da habe ich das gleiche Problem, bei Muttern waren die immer superknusprig. Vielleicht lag's ja auch an den Kartoffeln, aber mitunter wird einfach in der Erinnerung alles irgendwie "verklärt". Mit Zwetschgenknödeln habe ich übrigens mal ein Wettessen mit meiner Cousine veranstaltet, das ich mit 21 (in Worten einundzwanzig) Stück gewonnen habe! Kann mich heute gar nicht mehr daran erinnern, wie ich mich danach gefühlt habe - nichtsdestotrotz esse ich sie aber immer noch sehr gerne... Und jetzt muss was Süßes her! In diesem Sinne liebe Grüße und einen schönen Vatertag maritimu |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Weingarten
Beiträge: 2.063
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wie schon mehrfach zum Besten gegeben: meine mutter konnte noch nie kochen, bis heute, es interessiert sie einfach nicht. Ich hab eigentlich das meiste Essen gehaßt, das es bei uns zuhause gab. Am Schmimmsten war Fisch freitags, da gab es grauenhaften Kochfisch mnit einer kleisterähnlichen Senfsauce und Kartoffeln undwir mußten das essen. Ich hab immer ein Stück mit Wasser runtergespült wie ne tablette und bekam dafür jedes Mal eine gescheuert... habs überlebt... hab mir damals geschworen, als ich zuhause auszog: nie wieder Fisch!.... als ich dann 7 jahre später bei meinem Mann einzog, hatte er mir als Begrüßungsessen einen Karpfen auf irakische Art zuberietet, da hab ich mal schwer geschluckt, hab ihn gegessen, war überrascht, daß Fisch auch gut sein kann... aber ich hab ne Weile gebraucht... Heute gibt es mehrmals wöchentlich Fisch bei uns und ich bereite ihn sogar teilweise selber zu....
Gut in Erinnerung hab ich nur so "Resteaufläufe" aus Brot und/oder Kuchenresten irgendwie als Auflauf, dazu gab es imme rKompott, die waren lecker. für die umgekehrte Variante fällt mir nix ein, da es evben so gut wie nix gab, das ich mochte
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Chala "Wein ist der Beweis, daß Gott uns liebt und will, daß wir glücklich sind" (Benjamin Franklin) |
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#8 (permalink) |
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Beiträge: n/a
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Oh ja, da gibt es bei mir vieles. Ich war als Kind sehr krüsch. Ich mochte keinen Grünkohl, Spargel und Matjes. Alles Dinge, die ich heute liebe und mich immer auf die jeweilige Saison freue. Garnelen und Muscheln mochte ich auch nicht, heute liebe ich sie auch!
Lieblingsgerichte, die ich nicht mehr mag, gibt es nicht. Jedenfalls fällt mir jetzt nix ein. Allerdings sind Lieblingsgerichte meiner Kindheit mit der Köchin/dem Koch verbunden. Denn nur bei Mama, Oma oder Opa schmeckte es so, wie es sein muss. Mamas Kartoffelpuffer, Pfannkuchen, Rippchen und Rouladen sind immer noch die Besten. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.08.2007
Ort: Neustadt
Beiträge: 451
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Ich konnte früher Zitroneneis und Möhrensalat nicht ausstehen, jetzt mag ich ab und zu mal Zitronensorbet und liiiebe Möhrchensalat.
Früher. so mit 13 - 14 Jahren, habe ich ab und zu mal während der Saison Spargel gegessen, aber dann fing meine Mutter an, Spargel in rauhen Mengen einzufrieren und in Gläser einzukochen und fast jede Woche gab's mindestens einmal Spargelsuppe oder Spargel als Suppeneinlage oder Spargel als Gemüsebeilage oder Spargel als Hauptgericht oder Spargelsalat... jetzt kann ich allein schon den Geruch von dem Zeugs nicht mal mehr ertragen. Auch jedwede Form von Apfelkuchen ist für mich passé. Im Studium haben wir beinahe jeden Nachmittag Apfelkuchen vom Bäcker nebenan geholt (war das Billigste), bei meiner Mutter stand auch ständig Apfelkuchen auf dem Plan. Und wann immer man eingeladen wurde: Apfelkuchen... Was ich schon immer geliebt habe: Erdbeeren.
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"Eine Hausfrau hat das im Gefühl" Loriot IrisN |
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2007
Beiträge: 304
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Zitat:
ET DAS GARNICHT... |
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