essen & trinken Forum
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#1 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 12.04.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 837
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Liebe Community,
sein Gemüse selber pflanzen, pflegen und ernten – dafür bieten sich in Deutschland immer mehr Möglichkeiten und die Nachfrage steigt. Auf Balkonen, im eigenen Garten, Schrebergarten und auf gemieteten Gartenparzellen wird gebuddelt, Unkraut gejätet und es sprießt. Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie schon immer Gemüse und Kräuter angebaut, sind Sie erst vor kurzem auf den Geschmack gekommen oder kaufen Sie lieber ein? Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Erfahrungen. Ihr essen & trinken Team |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2008
Ort: Nirgendwo
Beiträge: 1.772
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Also dann fang ich mal an
Als wir vor 35 Jahren unser Haus gekauft haben, konnte sich mein Schwiegervater in unserem Garten richtig austoben(400 qm). Es wurden Kartoffeln Salat in unmengen, Möhren und vieles mehr gepflanzt. Das war soviel, dass ich meine Kolegen mitversogen konnte. Doch je älter mein Schwiegervater wurde desto kleiner wurde der Nutzgarten und als er nicht mehr da war haben wir nur noch Rasen angelgegt. Aber als ich vor 6 Jahren für 1KG Stangenbohne bei uns auf dem Markt 4€ zahlen sollte habe ich gestreikt und meinen Göga gebeten mir ein Stückchen Rasen um zugraben. Im ersten Jahr setzte ich 4 Stangen Bohnen und ein paar Küchenkräuter, das Jahr darauf wurde noch ein Stückchen umgegraben und es kam der Salat dazu, wieder ein Jahr später noch ein Stück für Kohlrabie und Möhren und voriges Jahr dann kamen die Kartoffeln dazu. Dieses Jahr bat ich meinen Göga nur einen Stich noch umzugraben für Tomaten und was wurde daraus Ich hatte zu Weihnachten in unserem Baumarkt ein Notstromagregat gewonnen, dieses habe ich dann gegen ein Treibhaus in der größe von 1.9 x2.0 m eingetauscht das steht jetzt auch noch im Garten dort sind dieses Jahr Tomaten und Gurken drin. Vorziehen konnte ich noch nichts, weil der Aufbau des Treibhauses erst im Frühjahr beginnen konnte und eine Aktion für sich war. Dabei wollte ich nie einen Nutzgarten haben, da ich früher immer mit meinem Großvater in den Garten zum Unkraut ernten musste.
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gruß purchen Gehe mit einem lächeln durch die Welt und sie wird schöner |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.02.2008
Ort: Cupramontana
Beiträge: 2.695
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Ähnlich lief es auch bei mir. Meine Großeltern väterlicherseits hatten ein Haus mit Gemüsegarten, aber der hat mich immer nur von weitem gesehen. Zudem bin ich mitten in einer Großstadt in einer Mietwohnung mit Winzigbalkon aufgewachsen, da hatte ich eh kein richtiges Verhältnis zur Herkunft von Grünzeug & Co.
Erst viel später dann (da war ich aber schon Ende 30) haben der beste aller Ehemänner und ich aus einem 400 m² großen Schrebergarten in den Rheinauen einen kleinen mediterranen Park geschaffen und ein Großteil unserer Freizeit dort verbracht. Gemüse allerdings war damals eher nebensächlich, irgendwie hatte ich zu dieser Zeit wohl keinen grünen Daumen, es wollte nichts richtig gelingen bzw. wurde ein Opfer der gefräßigen Nacktschnecken, denn durch die Nähe zum Altrhein war alles recht feucht und daher ideal für diese Viecher. Anfangs hab ich's noch mit Bierfallen und ähnlichem probiert, aber als das alles nichts half, bin ich mit der chemischen Keule und der Hacke im Laufe der Jahre zum "Massenmörder" mutiert... Tja, und dann kam unsere Entscheidung für den Kauf eines Bauernhauses auf einem 1200 m² großen Grundstück in Mittelitalien und von Stund an gab’s keine Probleme mehr mit mickrigem Gemüse oder Obst. Egal, was man hier in den Boden steckt, es wächst alles. Die zahlreichen Obst- und Olivenbäume haben beim Kauf damals schon gestanden; im Laufe der Jahre habe ich aber noch einen Kräutergarten mit Minze, je zwei Salbei- und Thymiansorten, Rosmarin, Melisse, Dill, Petersilie, Meerrettich, Liebstöckel, Bohnenkraut, Origano, Majoran, Estragon, Curry- und Zitronenkraut, wildem Fenchel, Koriander, Kerbel, Bärlauch und Waldmeister angelegt. Nur Schnittlauch kümmert etwas vor sich hin, keine Ahnung warum. In einer Ecke unseres Gartens wachsen Artischocken in Hülle und Fülle, die Pflanzen kann man nach der Saison plattmähen, die sind unverwüstlich und kommen immer wieder! Ja, und seit wir dauerhaft hier leben, also seit knapp 4 Jahren (mein Gott, wie die Zeit vergeht), hege ich auch ein kleines Gemüsegärtchen mit Tomaten, Zucchini, Auberginen, Mangold, Stangenbohnen, Knoblauch, Salat und Chili, manchmal auch Paprika. Vor kurzem habe ich einen Versuch mit einem Rhabarberrhizom gestartet, das auch bereits austreibt. Mal sehen, ob sich Rhabarber hier heimisch fühlen und wie alles andere gedeihen wird. Irgendwann – wenn alle Bauprojekte beendet sein werden, also in gefühlten 100 Jahren – will mein Göga Hochbeete anlegen, denn mit meinen zwei Knieprothesen funktioniert knien bzw. in die Hocke gehen überhaupt nicht mehr und das Bücken aus dem Rumpf heraus wird allmählich auch immer schmerzhafter. Tja, der Zahn der Zeit… Trotz aller Arbeit bin ich sehr froh, neben dem Zier- auch einen Nutzgarten zu haben. Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied zwischen gekauftem und selbst angebautem Obst und Gemüse, nicht zuletzt, weil man dann auch weiß, dass es keine Pestizidrückstände gibt. Wir spritzen überhaupt nicht – okay, dann haben die Aprikosen halt ab und zu kleine schwarze Tüpfelchen, aber wen juckt das schon, wenn der Geschmack so unvergleichlich aromatisch ist? Wenn mir allerdings vor 40 Jahren einer prophezeit hätte, ich würde mal akribisch Unkraut jäten oder andere Gartenarbeit verrichten – und das sogar gerne! – ich hätte ihm glatt den Vogel gezeigt… Ein gutes Gartenjahr wünscht maritimu |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.09.2008
Ort: Nirgendwo
Beiträge: 1.772
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oh maritimu,
1200 qm ich beneide dich nicht, das ist verdammt viel arbeit!!! auch wenn es im nachhinein nicht so aussieht. Zum Thema Hochbeet!!!!! Mein Göga meinte voriges Jahr ein Hochbeet anlegen zu müssen und zwar aus einer alten grünen Regentonne Ich habe ihm dann ganz vorsichtig erklärt das die Kartoffeln nur eine Grabgabel tief liegen und 10 Stk. an einem Strauch schon viel wäre. Unser Nachbar meinte nur zu ihm ein Glück das er mich hätte sonst wäre er sonst wo heraus gekommen.
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gruß purchen Gehe mit einem lächeln durch die Welt und sie wird schöner |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2008
Ort: Potsdam
Beiträge: 136
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Unsere gärtnerische Aktivität kann sich nur in Gestalt von zwei Dutzend Balkonkästen austoben, doppelreihig gestellt. Da gibt es die Straßenansichtseite mit schönen Geranien, diesmal wegen inständigen Wunsches meiner Frau alles in leuchtend-rot statt Mix (dem Wunsch einer Frau kann und will ich mich nicht widersetzen) Die Terassenseite ist gefüllt mit gut einem Dutzend Kräutern, so wie maritimu schreibt, ist es auch bei uns, wobei ich hier in der Auswahl meinen Willen durchgesetzt habe. So sind die Kästen hälftig je zur Freude an den Blumen und zum Nutzen in der Küche aufgeteilt. Das frische Frühlingsgrün und -blühen ist einfach herrlich. Ich würde gern noch Kartoffeln aus dem Sack (als Pflanzset solls das geben) haben wollen, nur so zum Spaß. Weiß jemand eine Bezugsquelle? Wäre ja gerade noch Zeit, denn "pflanz mich im April dann komm ich wann ich will, pflanz mich im Mai, dann komm ich schnell herbei", spricht die Kartoffel.
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Liebe Grüße WOGUTHKE |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.03.2008
Ort: XXX
Beiträge: 610
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Hallo,
ich habe einen kleinen Pflanzgarten! Der aber die letzten Jahre immer von verschiedenen Kürbis und Zucchinipflanzen zugewuchert wurde, weil ich in Italien an keinem Laden vorbeigehn kann, in denen es die tollen Samentütchen gibt! Dieses Jahr mussten die Zucchini ins Kistchen und auf Kürbisse habe ich dieses Jahr ganz verzichtet! Eine veredelte Gurke rankt jedes Jahr auf meiner Terrasse zwischen den Blumen (was meine Nachbarin jedes Jahr zum Schmunzeln bringt! Kräuter gibt es zu Hauf und dieses Jahr hat meine Mutter von unseren Gemüsebauern "alte TOmatensorten" mitgebracht, da hab ich auch eine ergattert! Manchmal wundere ich mich wie ich das alles in meinen kleinen Garten reinbringe, aber es geht! @maritimu: ich kann deinen grünen Daumen bestätigen! Euer Garten ist wunderbar! ähm, und nachdem ich mit einer riesigen Tüte Gemüse und Kräuter ausgestattet wieder von dannen zog LG Findlus |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Weingarten
Beiträge: 2.449
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als wir vor vielen vielen Jahren in unser eigenes Häusle in der Pfalz zogen, haben wir ein Stück als Küchengarten eingaplant, ein Kirschbaum wurde gepflanzt, der allerdings nach ungefähr 6 oder 7 Jahren wieder abgehackt wurde, weil er eine Maximalernte von einer handvoll brachte...der ebenfalls anfangs gesetzte Birnbaum lebt immer noch und hat köstliche Birnen, manchmal in schierer Masse, dann ist es wieder so schlecht, daß wir mit der Säge drohen... und schwupps trägt er wieder. Anfangs habe ich Tomaten, Salat, und Kürbis gepflanzt, aber mangesl Zeit irgendwann aufgegeben. Der Borretsch von damals, sät sich immernoch selber aus, der riesige Salbeistrauch und der Rosmarin leben auch noch, ebenso wie Zitronenmelisse, Dost wächst auch wunderbar....
seit wir vor 14 Jahren als Teizeitaliener auch ein Heim in Norditalien bewohnen, werden hier jedes Jahr Tomaten und Gurken angepflanzt, außerdem gibt es viele Kräuter: Bohnenkraut in verschiedenen Sorten, Thymian in verschiedenen Sorten, 3 oder vier Sorten Minze, zwei Sorten Rosamrin, mehrere Sorten Salbei, Curryykraut Zitronenverbene, Zitronenmelisse, Lavendel,Ananas und Melonensalbei un dLorbeer, ach ja und dann habe ich noch Bärlauch ind ein wildes Zwiebelgewächs, sowie wilden thymian ausgegraben und im wilden Teil des Gartens "ausgesetzt"...einen Aprikosenbaum haben wir gesetzt, der hat aber dne ersten Winter nciht überlebt, seit letztem Jahr haben wir ein Pfirsichbäumchen, dieses Jahr kamen noch zu den vorhandenen Johannisbeersträuchern Stachelbeeren und Kulturheidelbeeren dazu
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Chala "Wein ist der Beweis, daß Gott uns liebt und will, daß wir glücklich sind" (Benjamin Franklin) |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.09.2011
Beiträge: 407
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Also, ich habe ja nur meinen Balkon, da ist der Platz ja recht beengt, aber da findet auch jedes Jahr eine Tomate und Hängeerdbeeren ihren Platz zwischen Kräutern und Blumen. Im Winter habe ich meine Kräuter auf der Fensterbank. Dieser kleinen Oase kann ich mich auch gut vor bzw. nach der Arbeit widmen.
Für einen großen Garten hätte ich i.M. auch gar keine Zeit. LG Inka |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2008
Ort: Potsdam
Beiträge: 136
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Meine Kartoffeln in der Plastekiste kommen seit 4 Wochen. Sie stehen gut im Kraut. Das ist so behäbig, daß wir kaum noch durch die Terrassentür auf den Balkon kommen!
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Liebe Grüße WOGUTHKE |
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