essen & trinken Forum
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.01.2009
Beiträge: 124
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Hallo,
ich habe letztens (der Flammkuchen-Abend :rolleyes: ) eine Falsche Champagner geschenkt bekommen. Konnte das ja nie verstehen, dass die Leute davon immer so geschwärmt haben. Aber nachdem ich den jetzt getrunken oder vielmehr genossen habe, muss ich schon sagen, dass es offenbar deutliche Unterschiede zwischen Sekt und Champagner gibt. Habt Ihr da schon Erfahrungen mit den günstigeren Sorten, z.B. beim Discounter, gemacht? Lohnt sich das oder hab ich doch wieder "nur" Sekt-Qualität? Die größeren Namen sind ja leider schon sehr teuer ... Viele Grüße, KK
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Die Fülle des Magens mindert den Geist :rolleyes:
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 3.632
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Hi Klapperklaus,
ich nehme mal an, dass du eine Flasche richtigen Champagner bekommen hast. Ich weiss natürlich nicht, welcher Champagner das war und mit welchem Sekt du ihn vergleichst. Grundsätzlich kann ich bei Champagner im unteren Preissegment keinen nennenswerten Unterschied zu besserem Sekt feststellen, zumindest keinen, der den Preisaufschlag rechtfertigen würde. Anders ist das bei "edlen Marken", die natürlich ihren Preis haben. Die gibt es bei uns nur bei ganz aussergewöhnlichen Anlässen, z.B. Ende dieses Jahres (wir werden 25). LG hb540uk
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LG hb540uk Jeder ist Ausländer, und zwar fast überall. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.03.2008
Ort: Hamburg
Beiträge: 808
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Hallo,
ich kann im günstigen Preissortiment keinen Unterschied schmecken - eher im Gegenteil. Wenn ich die Wahl zwischen Sekt und einem günstigen Champagner habe, nehme ich lieber den Sekt. Ich finde die günstigen Champagner-Sorten schmecken "muffig". Ich trinke aber ausgesprochen selten Champagner. Vielleicht muss sich der Gaumen daran gewöhnen...
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Lieber Gruß von Sissi |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.01.2009
Beiträge: 124
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Ich habe mich ja jetzt nochmal beraten lassen. Und die gute Frau im Weingeschäft meinte, dass z.B. ein "erdiger" Geschmack beim Champagner erwünscht ist bzw. genau das ist, was die Kenner besonders schätzen.
Wenn man also nicht so oft trinkt, ist es viellicht sogar besser, erstmal im günstigeren Bereich (also eher fruchtig) anzufangen, um sich dann an die besseren "ranzutasten". So stelle ich mir das zumindest vor. Achso, zum Thema Falsche bzw. Flasche ... die Frau fragte tatsächlich nach, ob ich auch wirklich echten Champagner meine
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Die Fülle des Magens mindert den Geist :rolleyes:
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: .......
Beiträge: 1.130
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Champagner rein aus der Sorte Chardonnay "Blanc de Blancs" sind weicher und sanfter im Geschmack. Die Mischung aus Pinot noir und Pinot meunier ist zuständig für die erdigeren Töne.
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Gruß von bordeaux |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: in Niedersachsen
Beiträge: 419
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Hallo,
vor ein paar Jahren, zum Jahreswechsel, nach Mitternacht, zuerst gab es zu den Berlinern Krimskoje Sekt rot, mussten wir den Champus, den die Nachbarschaft mitgebracht hatte, auch noch probieren... Ich kann mich erinnern, dass die Flasche ein dunkles Etikett hatte, habe mir aber nicht ide Marke gemerkt. Vielleicht kann sich der Eine oder Andere vorstellen, wie ein herber Champagner nach rotem Krimskoje und Berlinern geschmeckt hat, wenn man sonst diese Getränk nicht oft zu sich nimmt? *lach* Das ich mich nicht geschüttelt habe war höchstes Zusammenreißen. Letztes Jahr schenkte uns unsere Tochter zu Weihnachten einen Moet....., ja, nun weiß ich, weshalb es etwas besonderes ist, richitgen Champagner zu trinken. Dazwischen hatten wir auch mal einen hochempfohlenen Rose Champagner, war ich aber auch nicht so angetan von, sah aber superschön aus, ich habe so tolle, aber von mir gehasste Champagnerflöten, der Stiel ist durchgehend bis zum Fuß offen und da Mundgeblasen, sind sie auch noch unterschiedlich weit, macht voll Spass, die sauber zu machen. ...aber sieht toll aus. liebe grüße Biene |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.04.2007
Ort: Irgendwo
Beiträge: 1.907
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Zitat:
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Kulinarische Grüsse Biggi |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.05.2007
Beiträge: 1.640
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Zitat:
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Crazycook |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.01.2009
Beiträge: 124
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Zitat:
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Die Fülle des Magens mindert den Geist :rolleyes:
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#10 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: .......
Beiträge: 1.130
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Zitat:
"Früher waren Champagner dunkler als heute - bernsteinfarben, goldgelb, wenn nicht schon fast braun. Heute gilt als ideal ein helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Wenn er heute etwas dunkler ist, ist er meist schon älter, und dann hat er oft auch einen weinigen Geschmack. Das wird heute von den meisten Leuten nicht mehr gewünscht. "Leichtere" Champagner sind immer beliebter geworden. Zwar herrschen an Menge die Cuvées vor, die aus dunklen Trauben gekeltert werden oder jedenfalls überwiegend aus dunklen und dieser Champagner gilt als mächtiger als der aus ausschliesslich hellen Trauben, der sogenannte Blanc de Blancs. Die helle Chardonnay-Traube bringt eben doch grössere Leichtigkeit und die Blanc de Blancs sind mehr in mehr in Mode. Nicht unter allen Herstellern gilt Blanc de Blancs als Stein der Weisen; einige berühmte Häuser stellen auch keinen her: weil sie nicht wollen, nicht etwa, weil sie Mühe hätten, sich Chardonnay-Trauben zu beschaffen. Ihre Distanz gilt den jungen Blanc de Blancs - zum Altern ist dieser Champagner hervorragend geeignet. Mehrere, darunter berühmte Häuser, haben den Stil ihrer Champagner in diesem Sinn auch verändert, ohne es immer gern zuzugeben, zum Erfrischenderen, durchaus Vergnüglichen hin." Jeder Hersteller hat seine eigene Cuvée: der Pinot noir sorgt für Fülle und Körper, der Chardonnay entscheidet über Rasse und Finesse und der Pinot meunier steuert duftige Frucht und transparente Aromatik bei. Übrigens, ganz unten auf den Etikett findet sich eine winzige Kontrollnummer. Die Buchstaben vor der Nummer zeigen an, ob der Vermarkter auch der Hersteller ist, ob er als Händler tätig oder ein Winzer ist: NM = Handelsfirma (kann eigenen Weinbesitz haben, kauft meist dazu. Die Firma muss Champagner herstellen, darf sich einer Genossenschaft bedienen, degorgieren, dosieren und verkaufsfertig muss sie selbst machen) CM = Genossenschaft RM = Winzer (der nur seine eigene Ernte verarbeitet und nicht hinzukaufen darf. Er braucht nicht unbedingt alle Stadien der Champagner-Zubereitung selbst zu erledigen, sondern kann das meiste einer Genossenschaft überlassen . jedoch muss er auf jeden Fall selbst degorgieren, dosieren und verkaufsfertig machen, Viele Winzer wählen aus steuerlichen Gründen den Status NM, dann dürfen sie auch zukaufen). Das war jetzt ein bisschen lang, aber nicht alles lässt sich kurz und knapp in Worte fassen.
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Gruß von bordeaux |
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