essen & trinken Forum
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2008
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.127
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Hallo,
regionale Küche ist modern und Landhausküche. Gemüse wie Kohlrabi und Blumenkohl tauchen auch in besseren Restaurants auf und in Kochbüchern von deutschen Sterne - Köchen gibt es regionale Rezepte. Wobei ich den Begriff regional nicht so eng sehe. Damit meine ich nicht Bayerische Küche oder Schwäbische Küche alleine, sondern kochen mit Zutaten hier aus Mitteleuropa. Der Koch des Jahres kocht mit skandinavischen Zutaten. Ich denke auch wir könnten hier gute regionale Rezepte und Ideen sammeln. Wobei ich direkt klarstellen möchte das dieses keine Absage an die mediterrane Küche oder die asiatische Küche oder sonst eine Küche ist. Ich mag viele Kochrichtungen. So um einen Einstieg zu machen, heute habe ich Bohnensalat mit Pfifferlingen gemacht, nur mit Zutaten die auch hier wachsen ( hoffe ich wenigstens, da erlebt man schonmal Überraschungen), das Rezept steht in meinem Blog. Wenn ihr weitere Ideen oder Rezepte habt würde ich mich freuen
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Gruß kaquu "Essen ist Heimat" DIE ZEIT 19.Mai 2011 |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.05.2007
Ort: Umkreis Stuttgart
Beiträge: 3.197
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Hallo kaquu
bin ich großer Fan von - wie sicher schon mehrfach erwähnt, lebe ich auf dem Lande, manchmal stellt sich das als Schlaraffenland dar, vor Allem zur jetzt nahenden Zwetschgenzeit. Und bevorzuge auf alle Fälle mit Produkten aus der Region zu kochen, da kann dann durchaus auch mal ein exotisches Gericht dabei rauskommen. Heute gibt es Flammkuchen, durchaus aus regionalen Zutaten- Zwiebeln, Speck, Mehl, Öl (wenn ich Sonnenblumenöl nehme ist das auch regional), Schmand und Quark- letztere beide in lactosefrei, das kann sein die haben einen etwas längeren Anfahrtsweg hinter sich, das ist der Notwendigkeit geschuldet. schönen Sonntag Ninive Achja grünen Salat mit Kräutern aus dem Gärtchen gibt es noch dazu. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.04.2007
Beiträge: 4.514
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@kaquu
dein Bohnensalat mit Pfifferlingensieht gut aus und auch da Rezept hört sich gut an. Ich versuche auch oft nur mit regionalen Zutaten zu kochen. Manchmal nicht ganz leicht, aber es macht halt auch Spass die Hofläden hier in der Gegend zu durchstöbern und mit diesen Zutaten zu kochen. Du hast den Koch des Jahres erwähnt, nach welchen Kriterien etc, wird dieser denn gekürt? Ich weiss nicht so genau was ich davon halten soll. Auf alle Fälle ist es für mich nicht wichtig wer das ist, genauso wenig wie mir Sterne beim Restaurant wichtig sind. Mir muss ein Rezept gefallen und auch mir müssen Gerichte gefallen/schmecken und Geschmäcker sind nun mal vrschieden.
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Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2008
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.127
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@ grimmel,
das Restaurant Noma mit seinem Koch Rene Redzepi ist zum zweiten mal das Restaurant des Jahres geworden. Nach dem was ich so lese, denn essen war ich dort noch nicht Ich habe auch ein Kochbuch von Nils Henkel, auch dort gibt es ein regionales Menü mit Räucheraal, Simmentaler Rind, Nordseemakrele und einigem Mehr. Ein solches Menü hätte es vor 5 Jahren nicht in einem solchen Kochbuch gegeben. So finde ich ist es ein schönes Thema was man vertiefen könnte. @ Ninive, natürlich gehört ein Flammkuchen dazu, den mache ich nun auch gerne.
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Gruß kaquu "Essen ist Heimat" DIE ZEIT 19.Mai 2011 |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 3.632
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Hallo kaquu,
auch ich koche sehr gerne mit frischen hiesigen Zutaten, was natürlich bei meiner Vorliebe für asiatische Küche nicht immer möglich ist. Heute z.B. gab es auf Wunsch einer einzelnen jungen Dame zu ihrem Geburtstag Jägerschnitzel. Die Kalbsschnitzel vom hiesigen Metzger, frische Pilze und Salat vom Markt, Tomaten und Schnittlauch aus eigenem Garten. Es lassen sich auch etliche "exotische" Gerichte unter Verwendung von überwiegend hiesigen Produkten zubereiten, sieht man mal von speziellen Zutaten und natürlich Gewürzen ab. Unter diesem Aspekt ein weites Feld.
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LG hb540uk Jeder ist Ausländer, und zwar fast überall. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.09.2008
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.127
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Hallo hb540uk,
natürlich ist das Thema ein weites Feld. Ich möchte auch nicht auf die Ideen aus der asiatischen Küche oder der mediterranen Küche mehr verzichten. doch ich denke es kann auch gut sein sich auf die lokalen Produkte zu besinnen und diese zu kombinieren. So wie Asiaten Gemüse im Wok zubereiten kann man ja durchaus auch mit lokalen Produkten verfahren. Ich sehe nur , das z.B unsere "Italiener" hier fast nur noch lokales italienisches einstellen. Was ich damit nicht kritisieren will, nur fehlt mir hier ein wenig das lokale mitteleuropäische Essen.
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Gruß kaquu "Essen ist Heimat" DIE ZEIT 19.Mai 2011 |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.05.2007
Beiträge: 1.640
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Nun ja, die ersten Anfänge saisonal regionale Produkte in 4 Gänge Menüs zu kombinieren, und in Buchform zu veröffentlichen stammen aus dem Jahr 1978. Eckart Witzigmann hat die Nouvelle Cuisine oder die Cuisine du marché auf das Angebot des Münchner Viktualienmarktes angepasst. Das Frühlingsmenü sieht wie folgt aus: Entenmus, Forellenfilets mit Krebsen, Kalbskoteletts mit Tomaten, Prizessbohnen und Kartoffeln und Erdbeerstrudel zum Dessert. Einige seiner Schüler haben daran angeknüpft. In dem Buch "Deutschlands junge Spitzenköche kochen deutsch" von 2004 sind zwar keine 4 Gänge Menüs angegeben aber dafür jede Menge regionale Gerichte, sogar die Bezugsadressen der regionalen Produkte sind aufgeführt. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Bewegung hin zur saisonal regionalen Küche schon vor mehr als 30 Jahren anfing. Die deutschen Jungen Wilden von damals waren Dieter Biesler, Otto Koch, Hans-Peter Wodarz und Inge Stollberg, die das Geschehen in der deutschen Gastronomie prägten.
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Crazycook |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 26.07.2007
Ort: Rom
Beiträge: 2.329
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Zitat:
Wir "Italiener" haben ja öfters geschrieben, dass die Einkaufsmöglichkeiten auf regionale Produkte in der Regel beschränkt bleiben. Mit allen Vor- und Nachteilen. Damit tue ich meist das, was hier - in dem Thread über regionale Küche - beschrieben und gefordert wird: nämlich mit regionalen Produkten kochen. Natürlich nicht ausschließlich (von meinen 180 Rezepten hier sind mindestens 100 nicht-italienischen Ursprungs), vieles aus dem Bereich "Backen" hat bei meinen Rezepten - bis auf einige Ausnahme abgesehen - seine Wurzeln in der deutschen oder österreichischen Tradition. Mit Begeisterung stürze ich mich jedes Jahr auf die Weihnachtsbäckerei, was wiederum "meine" Italiener zu schätzen wissen. Ich bin schon lange der Meinung, dass der deutschen Regionalküche gerade auch im Ausland nicht ihre berechtigte Bedeutung zukommt, ja dass sie fast gänzlich unbekannt ist. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb auch ein neues Kochbuch über die deutsche Regionalküche zugelegt. Auch habe ich meinen Gästen schon mal einen Sauerbraten (aber nicht mit Pferdefleisch - ich weiß, ich weiß, nur der ist original.... Ich dachte halt mal vor vier Jahren, wenn ich schon in Italien lebe, warum dann nicht die italienische "Regional"-Küche mal ein bißchen beschreiben - jenseits dessen, was man in Ristoranti und Pizzerie in Deutschland üblicherweise aufgetischt bekommt. Auch wenn ich die Zutaten nur schwer bekomme, so finde ich es z.B. auch höchst interessant, habakuks Thread zu verfolgen; das Bestreben, sich in eine Küchentradition einzudenken, die der eigenen gänzlich fremd ist. Übrigens: wir waren gestern - zum ersten Mal in diesem Jahr - am und im Meer... Ich sagte zu meinem Mann: "Weißt Du, was ich jetzt am liebsten heute Abend essen möchte? Ganz einfach: ein paar gute Brezeln und einen Obatzter!"
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Ariane "Die Hauptzutat beim Kochen ist Liebe. Die Liebe zu denen, für die wir kochen". Sophia Loren Geändert von Ariane (01.08.2011 um 11:14 Uhr). Grund: Zahlen einfügt |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2007
Beiträge: 304
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