essen & trinken Forum
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.07.2007
Ort: Erpolzheim
Beiträge: 2.447
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Hallo zusammen
ich habe nunmehr seit knapp 2 Jahren einen Schnellkochtopf, den ich unbedingt haben wollte, der aber bislang noch nie zum Einsatz gekommen ist, weil ich mich ganz ehrlich noch nie ran getraut habe. Da mein Mann immer lästert, wenn er den Topf sieht "Zum Glück haben WIR einen Schnellkochtopf" will ich nun endlich mal was damit kochen. Ich habe an ein Gulasch gedacht. Gibt es unter Euch Schnellkochtopf-Profis?
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Liebe Grüsse, Kirsten |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2007
Ort: Tor zum Neandertal
Beiträge: 2.631
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Hallo Kirsten,
lange, lange her da hatte ich auch einen Schnellkochtopf. Meine Mutter meinte es ist ein Muss und ihn mir schenkte. Gulasch, Rouladen, Schmorgerichte die lange Zeit benötigen sind sicher ein gutes Gericht für den Schnellkochttopf. Trotzdem bin ich von diesem Topf weg, und schätze die langen Garzeiten für diese Gericht, wo ich auch sehr oft auf Niedrigtemperatur im Backofen gehe.
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Liebe Grüße carcaro |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.05.2007
Ort: Umkreis Stuttgart
Beiträge: 3.197
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Liebe Kirsten,
mir geht es ähnlich wie carcaro; mein Schnellkochtopf ist zum Einkochtopf mutiert- ich entsafte damit Beeren, und koche Konserven ein, für die Mengen an Kirschen, Zwetschgen etc wie sie in meinem Haushalt benötigt werden ist das die praktischste Methode. Hoffentlich findet sich noch jemand mit mehr "konstruktivem" Input.... Ciao, Ninive |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2011
Ort: Holzkirchen
Beiträge: 440
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Da bin ich mit meinen Schnellkochtöpfen wohl wieder mal die Ausnahme?
Ich habe drei Stück verschiedener Größe ständig in Gebrauch und einen von einer Haushaltsauflösung doppelt in Reserve. Die Deckel sind bei mir kompatibel. Es vergeht keine Woche, an dem ich mal ohne auskommen würde. Meist werden z.Zt. nur Kartoffeln gegart (Pellkartoffeln & Salzkartoffeln) und wenn ich frisches Wurzelgemüse "weich" brauche (z.B. Gemüsebrühe und Eintopf). Nichts, was man nicht auch in einm normalen Topf machen könnte, jedoch in der halben Zeit. Vor gar nicht all zu langer Zeit, kochte ich IMMER den Reis auf Schonstufe im Schnellkochtopf. Basmatireis mag ich aber lieber langsam gegahrt. Da sehe ich, wie weit er ist. Angst vor Unfällen braucht man überhaupt keine haben. So lange man das Ding nicht versucht, gewaltsam zu öffnen, So ein Schnellkochtopf ist mit mehreren unabhängigen Überdruckventilen ausgestattet. Da kann überhaupt nichts passieren. Man kann sich nur die Finger gewaltig am heißen Dampf verbrühen und der Topf kann einem auch auf die Füße fallen. in eigener Sache: Ich wechsle gerade meinen Browser und habe mit dem neuen noch keine Rechtschreibprüfung, an die ich mich über Jahre schon sehr gewöhnt hatte. So können mir jetzt sicherlich einige, mir peinliche Rechtschreibfehler unterlaufen.
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Kochen ist keine Kunst
Die Kunst ist es, das Gekochte zu essen. Geändert von Gyuri (29.01.2012 um 15:28 Uhr). |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.07.2007
Ort: Erpolzheim
Beiträge: 2.447
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Danke Gyuri, das macht mir Mut. Da werde ich mich nächste Woche mal an einem Gulasch im jungfräulichen Schnellkochtopf versuchen
Ich werde vom Resultat berichten. Ach ja, Rechtschreibfehler hab ich auf die Schnelle nur einen gesehen und das ist bei diesem langen Text sicher auch nur ein Flüchtigkeitsfehler, wenn die Finger mal wieder schneller sind als das Hirn
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Liebe Grüsse, Kirsten |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.09.2007
Beiträge: 358
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Ich benutze auch seit vielen Jahren mindestens 1x pro Woche meinen Schnellkochtopf. Hauptsächlich auch für Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Rouladen und Gulasch. Meiner Meinung nach ist nicht nur die kürzere Garzeit ein echter Vorteil, sondern auch der intensive Geschmack z. B. bei Gulasch. Die flüchtigen Aromen bleiben im Topf und somit im Gulasch. Dem Schnellkochtopf haftet, glaube ich, ein spießiges Image an. Deswegen mögen ihn viele nicht so gerne verwenden. Einiges würde ich auch nie darin machen, empfindliche Gemüse z.B.
Ganz toll werden Rote Beete im Schnellkochtopf, aber die mögen viele ja sowieso nicht. |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.09.2011
Ort: Holzkirchen
Beiträge: 440
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Jetzt, wo ich das lese, fällt mir ein, dass ich bisweilen auch Gulasch im Schnellkochtopf zubereite, aber nur, wenn es mir nicht im traditonellen Bogracs (Kessel über dem Feuer) möglich ist. Dort kann die Zubereitung schon mal 5 Stunden dauern, bis das Fleich schön weich ist und Zwieben/Tomaten/Paprika Teil der Soße werden. Diesen Zustand erreicht man im Schnellkochtopf viel schneller, so etwa in 1 bis 1,5 Stunden.
Vergesst den ganzen Mist mit "Gulaschfix" oder ähnlichem. Einfach die nötigen Zutaten anschmoren lassen, edelsüßes Paprika, mit Rotwein ablöschen, vielleicht noch etwas Flüssigkeit rein (damit nichts anbrennt), Gewürze nach Gefühl dazu und Deckel drauf. Da kann man nicht viel falsch machen und es ist nur im Topf, was rein gehört. Rinderrouladen oder auch Krautwickel mache ich nach dem Anbraten jetzt lieber im Backofen, aber erst, seit ich einen Backofen auf Bauchhöhe habe. Vorher habe ich die immer im Schnellkochtopf gemacht.
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Kochen ist keine Kunst
Die Kunst ist es, das Gekochte zu essen. |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Hessen
Beiträge: 594
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meinen Schnellkochtopf benutze ich auch immer wieder für alles, was sonst gefühlte Ewigkeiten braucht, also Gulasch, Rouladen, Tafelspitz und solche Sachen.
Ich mache nie Kartoffeln oder Gemüse darin, ich finde, das lässt sich schwierig mit der Garzeit handhaben. Zum Abdampfen, wenn der Topf schon etwas abgekühlt ist, lasse ich kaltes Wasser über den Deckel laufen. Passiert ist noch nie etwas, denn wenn der Druck zu hoch wird weil ich vergessen habe, die Platte rechtzeitig runterzuschalten, pfeift das Ventil unüberhörbar, dann ist es höchste Zeit, den Topf zur Seite zu ziehen. Und das ist die Stelle, die mich immer wieder verunsichert: wie lange heizt das auf und wie lange kühlt der wieder ab, darum bereite ich eher unempfindliche Speisen darin zu. In dem beiliegenden Rezeptheft sind etliche Gerichte, in denen 2 Sachen gleichzeitig zubereitet werden können, unten kommt z.B. das Fleisch rein und wird einige Minuten gegart, dann wird der Kochvorgang unterbrochen und z.B. Gemüse oder Kartoffeln werden in dem Einsatz, der etliche Zentimeter hoch ist, über dem Fleisch weiter mitgegart. Das habe ich, soweit ich mich erinnere, noch nie gemacht. Meinen Schnellkochtopf habe bestimmt schon fast 30 Jahre lang und habe bisher nur mal die Dichtungsringe und solche Sachen ausgetauscht.
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toffifee Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: Kochbücher (Schriftsteller Joseph Conrad) |
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