Allgäuer Bergkäse

Im Allgäu hat die Herstellung von Bergkäse schon lange Tradition. Seit über 15 Jahren ist Allgäuer Bergkäse mit der EU-weit geltenden geschützten Ursprungsbezeichnung (g. U.) gekennzeichnet. "Allgäuer Bergkäse g.U." darf auf solchem Bergkäse stehen, der in den Allgäuer Alpen und aus Milch der Allgäuer Alpen produziert wurde. Dieser wunderbare Hartkäse aus Rohmilch schmeckt je nach Reifegrad mild bis kräftig würzig und nussig. Ein idealer Begleiter in kalten Speisen wie Salat und in warmen Gerichten mit Nudeln, Kartoffeln oder Risottoreis.

Schwarzwälder Schinken

Schwarzwälder Schinken trägt die Kennzeichnung "geschützte geographische Angabe", kurz g. g. A.. Herkunft und Herstellungsverfahren des Schwarzwälder Schinkens sind damit festgelegt. Er darf nur in der Region, in der er historisch entstanden ist, produziert werden. Der knochenlose, trockengesalzene Rohschinken kommt soweit möglich aus Baden-Württemberg, zum überwiegenden Teil aus Deutschland und aus Betrieben der europäischen Nachbarländer und wird über Schwarzwälder Tannenholz geräuchert. Typisch für Schwarzwälder Schinken ist das kräftige rote Fleisch mit seinem intensiven Raucharoma.

Nürnberger Rostbratwürstchen

Zum Reinbeißen gut: Nürnberger Rostbratwürstchen im Brötchen. Der fränkischen Wurstspezialität wurde 2003 durch die EU-Kommission die Kennzeichnung der geschützten geographischen Angabe (g. g. A.) zugesprochen. Wo "Nürnberger Rostbratwürstchen" drauf steht, sind die sieben bis neun Zentimeter langen, raffiniert gewürzten, mittelgroben Würstchen drin. Sie schmecken wunderbar knusprig gebraten. Klassiker sind 3 im "Weckla" (Brötchen), Rostbratwürstchen vom Holzkohlengrill mit Sauerkraut und Brot oder Kartoffelsalat und Meerrettich sowie Saure Zipfel: Nürnberger Rostbratwürstchen, in einem Essigsud gegart.

Lüneburger Heidekartoffel

Lüneburger Heidekartoffeln g. g. A. sind "vorwiegend festkochend" oder "festkochend", haben eine helle, glatte Schale, gelbes Fleisch und werden in den Landkreisen Celle, Gifhorn, Harburg,

Lüchow-Dannenberg, Lüneburg (ausgenommen Amt Neuhaus), Soltau-Fallingbostel und Uelzen oder im Gebiet der Stadt Visselhövede im Landkreis Rotenburg (Wümme) angebaut. Es gibt verschiedene Sorten, z.B. Gala, Marabel, Belana oder Princess. Die Lüneburger Heide ist eines der größten Kartoffel-Anbaugebiete in Deutschland.

Bayerisches Bier

Mehr als 600 Brauereien, etwa 40 Biersorten, das größte zusammenhängende Hopfen-Anbaugebiet der Welt und das knapp 500 Jahre alte Bayerische Reinheitsgebot - Bayern ist DAS Bierland. Rund 100 bayerische Brauereien dürfen ihre traditionellen Spezialitäten bereits mit "Geschützte geographische Angabe" (g. g. A.) auszeichnen.

Salzwedeler Baumkuchen

Butter, Eier, Zucker, Vanille, Salz und Mehl sind die Grundzutaten für den Baumkuchenteig. Von dem Teig kommt eine Schicht auf einen Spieß, der vor einem speziellen Backapparat gedreht wird. Ist die erste Teigschicht gebacken, wird der Spieß wieder in den Kuchenteig getaucht, gedreht und gebacken. So entstehen die typische Konsistenz und die Schichten des Baumkuchens, die an die Jahresringe eines Baumes erinnern. Zum Schluss kommt eine Glasur über die Baumkuchenringe. In Salzwedel hat die Baumkuchenherstellung Tradition - seit 2010 trägt Salzwedeler Baumkuchen das EU-Gütezeichen geschützte geografische Angabe (g. g. A.).

Bayerischer Meerrettich

Meerrettich hat einen festen Platz in der bayerischen Küche und wird zu Tellerfleisch, Tafelspitz und Nürnberger Rostbratwürsten serviert. Seit 2007 trägt "Bayerischer Meerrettich" die Kennzeichnung geschützte geographische Angabe (g. g. A.). Sie darf verwendet werden, wenn der Meerrettich aus einer der traditionsreichen bayerischen Anbauregionen stammt. Bayerischer Meerrettich, auch Kren genannt, ist besonders scharf, würzig und hochwertig.

Lübecker Marzipan

Die Hansestadt Lübeck ist bekannt für ihr Marzipan. Die Weiterverarbeitung von Mandeln und Zucker zu hochwertigem Marzipan hat hier Tradition. Lübecker Marzipan ist eine geschützte geographische Angabe (g. g. A.) - es muss aus Lübeck stammen und bei der Herstellung besonders hohe Anforderungen erfüllen. Heraus kommen himmlische Marzipan-Spezialitäten.

Spreewälder Gurken

Spreewälder Gurken g. g. A. kommen aus dem Brandenburger Spreewald. Angebaut auf feuchten humusreichen Böden, werden die Gurken nach der Ernte weiterverarbeitet, eingelegt und als Senf-, Gewürz- oder saure Gurken angeboten. "Spreewälder Gurken" tragen seit 1999 die Kennzeichnung der geschützten geographischen Angabe (g.g.A.).