Gut für uns: Tee

Nicht nur die Kälte macht Tee zum Must-Have für den Winter, im heißen Aufguss von Blättern, Blüten und Früchten schlummert so mancher ungeahnte Fitmacher. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über den Gesundheitswert der gebräuchlichsten Sorten.

Die Originale: Grüner und Schwarzer Tee

Gut für uns: Tee
Genauso vielseitig wie gesund: Tee

Streng genommen darf nur der Aufguss von Blättern des ursprünglich chinesischen Teebaums als Tee bezeichnet werden. Grüner Tee wird nach der Ernte kurz gedämpft, um eine Fermentation zu verhindern. Beim schwarzen Tee ist diese Fermentation erwünscht, die Blätter erhalten dabei ihre dunkle Färbung. Beide Varianten enthalten belebendes Koffein, das sich jedoch sanfter auf den Körper auswirkt als beim Kaffee. Außerdem enthalten grüner und schwarzer Tee einen hohen Anteil an Gerbstoffen, denen positive Wirkungen zur Prävention bestimmter Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie entzündungshemmende und blutdrucksenkende Eigenschaften zugeschrieben werden. Tee sollte immer frisch zubereitet werden, da das Aroma von warm gehaltenem Tee nach etwa 15 Minuten stark nachlässt. Außerdem sollte der Tee nicht länger als drei bis fünf Minuten ziehen, da die Gerbstoffe sonst für einen bitteren Geschmack sorgen.

Der Wirksame: Kräutertee

Kräutertee ist nach dem Lebensmittelrecht zwar nur ein "teeähnliches Erzeugnis", jedoch ergibt sich daraus eine enorme Geschmacksvielfalt: Beginnend bei Klassikern wie Pfefferminz- und Kamillentee kann alles übergossen werden, was die Kräuter- und Pflanzenvielfalt hergibt. Je nach Pflanze erhält der Tee seine Wirkung auf den Körper. Ingwertee wirkt zum Beispiel antibakteriell, während Salbeitee als natürlicher Schleimlöser und Baldriantee als beruhigendes "Betthupferl" getrunken werden kann. Mate- und Guaranatees enthalten wie die "echten" Grün- und Schwarztees einen vergleichsweise hohen Gehalt an natürlichem, anregend wirkendem Koffein.

Der Aromatische: Früchtetee

Früchtetees gehören wie Kräutertees offiziell zu den "teeähnlichen Erzeugnissen". Häufig bestehen sie aus einer Mischung von verschiedenen Blättern, Blüten und getrockneten Früchten. Klassische Zutaten zu Früchteteemischungen sind Hagebutten, Hibiskusblüten sowie Orangen- und Zitronenschalen, die gerne mit Gewürzen wie Zimtrinde oder Süßholz kombiniert werden. Beim Früchtetee geht es eher um ein großes Spektrum an fruchtig-blumigen Aromen als um den tatsächlichen Gesundheitswert. Dennoch sind ungesüßte Früchtetees nahezu kalorienfrei, wodurch sie im Winter zum flüssigen Wärmespender und im Sommer, als Eistee genossen, zum perfekten Durstlöscher werden.