Leckeres mit Rhabarber

Er ist einer der ersten Frühlingsboten und weckt Kindheitserinnerungen. Greifen Sie also zu – schließlich gibt's den leicht herben, sauren Rhabarber nur bis Ende Juni. Verwendungs-möglichkeiten und Zubereitungstipps sowie Wissenswertes zu Sorten und Qualität servieren wir Ihnen hier.

Verwendung

Leckeres mit Rhabarber
Rhabarber kommt meist in der süßen Variante auf den Tisch

Rhabarber ist eigentlich ein Stauden-Gemüse, wird aber meistens für Obst gehalten. Schließlich kommt er hauptsächlich in der süßen Küche zum Einsatz: als Kompott oder Konfitüre, im Kuchen oder in fruchtigen Getränken. Aber auch in der herzhaften Variante als Chutney oder Beilage ist Rhabarber wirklich eine Versuchung wert – mehr dazu in unserer Rezeptstrecke unten!

In der Regel wird Rhabarber nicht roh gegessen – da er sehr sauer schmeckt und zudem Oxalsäure enthält, die in größeren Mengen gesundheitsschädlich wirkt.

Hierzulande werden traditionell nur die Stiele verwendet. Typischerweise werden sie meist geschält und dann klein geschnitten weiter verarbeitet. Die großen, grünen Blätter hingegen sollten auf keinen Fall mitgegessen werden, enthalten sie doch Giftstoffe, die zu Kreislaufproblemen und Erbrechen führen können. Ursprünglich stammt das Staudengemüse übrigens aus China, dort wurden vor allem die Wurzeln als Heilmittel eingesetzt.

Qualitäts-Check und Inhaltsstoffe

Beim Einkauf sollten Sie auf feste, saftige Stangen und Enden achten. Wer der Rhabarber nicht gleich verwendet, wickelt ihn in ein feuchtes Tuch ein und lagert ihn im Kühlschrank – so hält er sich noch ein paar Tage länger.

Rhabarber besteht aus sehr viel Wasser und ist deshalb besonders kalorienarm (es sei denn, man gibt Unmengen an Zucker hinzu, um seine Säure zu besänftigen). Zudem versorgt er den Körper mit viel Vitamin C.

Rhabarbersorten

Himbeer-Rhabarber Olaf Kluess Isemarkt
Rosafarbener Himbeer-Rhabarber

Es gibt eine Vielzahl an Sorten – grob gesagt lassen sich aber zwei Richtungen unterscheiden, nämlich roter und grüner Rhabarber.

Die roten Sorten schmecken milder und fruchtiger, besonders beliebt ist der so genannte Himbeer-Rhabarber (wird manchmal auch Erdbeer- oder Rosen-Rhabarber genannt), dessen Stiele und Enden innen und außen hellrötlich bis pink gefärbt sind. Blutrhabarber dagegen hat tiefrote Stängel. Grünstieliger Rhabarber schmeckt deutlich saurer als seine roten Kollegen und macht sich auch in herzhaften Gerichten gut.

Jede Menge süße und auch herzhafte Rezepte mit Rhabarber finden Sie hier: