Powerpakete: Grüne Smoothies

Das fruchtige Salatgetränk aus dem Mixer ist gesund, verschönert den Teint und ist schnell zubereitet. Wie wird er gemacht, was kommt in den grünen Smoothie rein und warum ist er so gesund? Eine kleine Einführung und köstliche Rezepte.

So wird's gemacht

Powerpakete: Grüne Smoothies
Grüne Smoothies: eine Zwischenmahlzeit in 5 Minuten

Man kann einen Salat auf herkömmliche Weise zubereiten – oder er kommt zur Abwechslung mal mit ein paar anderen Zutaten in den Mixer, um sich in einen grünen Smoothie zu verwandeln. Er ist im Handumdrehen fertig, schließlich brauchen Sie als Basis nur drei (rohe) Zutaten: Gemüse, Obst und Wasser.

Geben Sie 100 Milliliter Wasser und 100 Gramm gut abgewaschenes zerkleinertes Grün für ein bis zwei Minuten in den Mixer. Nun noch 100 Gramm zerkleinerte Früchte dazugeben und erneut mixen, so dass ein cremiges Getränk entsteht. Sie können aber mit der Dosierung auch ein wenig experimentieren: Am Anfang kann man zum Beispiel mehr Früchte und weniger Salat nehmen, um sich an den neuen Geschmack zu gewöhnen. Auch für Kinder ist dies übrigens ein wunderbares Getränk – vor allem wenn sie nicht gern Salat essen, ist dieser fruchtige Smoothie mit Gemüsenote eine gute Alternative.

Was kommt hinein?

Neben Salaten und Kohlsorten (jetzt im Mai haben zum Beispiel Kopfsalat, Rauke und Spitzkohl Saison), eignen sich auch die grünen Blätter von Kohlrabi, Möhren, Rote Bete, Blumenkohl, Sellerie oder Radieschen als Salateinheit für den Smoothie. Was sonst einfach ungenutzt in den Müll wandert, kommt nun also einfach in den Mixer: Das ist nicht nur eine gute Resteverwertung, sondern auch perfekt für unsere Gesundheit.

Auch Kräuter wie Minze, Dill, Petersilie oder Basilikum können hinzugegeben werden, ebenso feines, grünes Gemüse wie Spinat, Mangold, Gurke oder Avocado. Knollen- und Wurzelgemüse sowie feste Gemüsestränge wie zum Beispiel Broccoli hingegen gehören nicht in diesen Shake – wirklich nur die Blätter. Als Obst eignen sich zum Beispiel zerkleinerte Äpfel, Mango, Bananen, Birnen oder Zitronen – was schmeckt, kommt zum Einsatz.

Was macht grüne Smoothies so gesund?

Gerade die Blätter von Kohlrabi & Co. haben einen deutlich höheren Nährstoffgehalt als die üblicherweise genutzten Knollen: Sie enthalten besonders viel Eiweiß, Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen sowie viele Vitamine, die für ein strahlendes Hautbild sorgt. Zudem liefern sie Ballaststoffe versorgt, die Giftstoffe aus dem Körper spülen und das Immunsystem stärken.

Anders als beim Salat kann bei dieser trinkbaren Variante auf die Zugabe von Salz und Fetten verzichtet werden. Das gründliche Mixen bricht zudem die Zellwände von Gemüse und Obst auf – die Nährstoffe können so besonders gut aufgenommen werden. Dieser Effekt lässt sich zwar auch durch gründliches Kauen des Salats erzielen, wird beim Smoothie aber automatisch erreicht.

Probieren Sie grüne Rezepte mit unseren Smoothies aus: