Bloody Mary

Bloody Mary ist ein Drink für Hartgesottene. Nicht genug damit, dass dieser Cocktail blutrot ist, er ist auch ganz schön scharf.

Bloody Mary: Zutaten

Bloody Mary
Bloody Mary mit Sellerie-Garnitur

Die tiefrote Farbe verdankt die Bloody Mary dem Tomatensaft, der auch den charakteristischen Geschmack ausmacht. Damit gehört die der Cocktail zu den wenigen herzhaften Mischgetränken. Weitere Zutaten wie Wodka, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Tabasco, Salz und Pfeffer sorgen für die richtige Mischung. Am besten würzen Sie mit Sellerie-Salz und garnieren den Drink mit einer Sellerie-Stange. Diese eignet sich zum Umrühren und auch als Fingerfood. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie Tabasco und Pfeffer separat zum Getränk servieren, so können die Gäste den gewünschten Schärfegrad selbst bestimmen. Es gibt übrigens auch eine alkoholfreie Variante, die man Virgin Bloody Mary oder Virgin Mary nennt.

Schauriger Drink

Es ranken sich viele Legenden um den Cocktail, einer der Geschichten besagt, dass der Geist der englischen Königin Mary Tudor (1516-1558) erscheinen soll, wenn man vor einem Spiegel 40-mal den Namen Bloody Mary sagt. Die Königin hatte im 16. Jahrhundert blutige Protestantenverfolgungen befohlen, daher auch der Name. Erfunden wurde der Klassiker aber vom Barkeeper Fernand Petoit in den 1920er Jahren in Paris und kam in den 1930er Jahren zu großer Popularität. Heute ist die Bloody Mary auch ein Dauerbrenner im Flugzeug, denn wem simpler Tomatensaft über den Wolken nicht reicht, wird bei vielen Fluggesellschaften auch die aufgepeppte Version mit Wodka serviert. Besonders raffiniert schmeckt es, wenn das Getränk zusätzlich mit etwas Zimt gewürzt und einem Olivenspieß garniert wird. Übrigens gilt die Bloody Mary auch als Helfer gegen den Kater am nächsten Morgen.