Wissenswertes zu Gratin

Was macht ein Gratin aus und welche Zutaten eignen sich für ein Gratin? Lesen Sie hier mehr zu dem Klassiker aus dem Ofen.

Typisch Gratin

Kartoffelgratin
Kartoffelgratin

Der Begriff Gratin leitet sich von dem französischen Verb "gratiner" ab. Gratiner bedeutet, dass fertig gegarte Zutaten mit einer Käse- oder Semmelbröselkruste im Backofen goldbraun überbacken werden. Damit möglichst viel Kruste entsteht, sind flache, große Auflaufformen, so genannte Gratin-Pfannen ideal. Ein Gratin Klassiker ist Kartoffel-Gratin, in Frankreich als "gratin dauphinois" bekannt. Kartoffelscheiben werden hier mit Sahne, etwas Knoblauch und Käse überbacken. Auch andere Gemüsesorten wie Blumenkohl und Zucchini oder Fleisch lassen sich wunderbar gratinieren. Häufig kommt das Gemüse mit einer Käse-, Bechamel- oder Tomatensauce in die Auflaufform und wird dann mit Käseraspeln, Semmelbröseln oder gehackten Nüssen bestreut. Und es gibt sogar süße Gratin Varianten mit Obst und Quark.

So gelingt das Gratin

Damit das Gratin eine schöne goldbraune Farbe bekommt, kann man es im Backofen oder direkt unter dem Grill gratinieren. Wichtig ist es, das Gratin währenddessen im Auge zu behalten, damit die Kruste nicht zu dunkel wird. Ein Gratin wird in der Regel nur kurz überbacken, aus diesem Grund sollte man Zutaten mit längerer Garzeit vorgaren. Damit das Gratin nicht zu flüssig wird, sollte man Gemüsesorten mit einem hohen Wasseranteil ohne Sauce und mit Semmelbröseln gratinieren. Die Kruste aus Semmelbröseln wird besonders aromatisch, wenn man eine kleine Menge gemahlener Nüsse untermischt und ein paar Butterflöckchen und gutes Meersalz auf die Semmelbrösel verteilt, bevor das Gratin in den Ofen kommt.