Wissenswertes über Himbeeren

Herrlich aromatisch, intensiv rot und fruchtig-süß, so kennen und lieben wir Himbeeren. Die Früchte des Rosengewächses reifen im Sommer an Hecken oder Wegesrändern, in heimischen Gärten oder Plantagen heran. Von Juni bis Oktober wird geerntet und genossen. Erfahren Sie hier alles über die kleinen, roten Vitaminbomben.
In diesem Artikel
Himbeeren anbauen
Video-Rezept: Frischkäse-Himbeer-Karamell-Trifle
Frischkäse-Himbeer-Karamell-Trifle
Himbeeren-Sorten
Himbeeren: gesunde Vitaminbomben
Himbeeren: Lagerung und Haltbarkeit
Köstliche Rezepte mit Himbeeren
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Saftige und zarte Himbeeren

Im Juni ist es wieder soweit: Die heimischen Himbeeren sind reif und wir können auf dem Wochenmarkt, beim Obst- und Gemüsehändler und im Supermarkt frische Himbeeren kaufen. Obstbauern bieten Himbeeren vom Feld zum Selbstpflücken an oder wir haben das Glück und können die köstlichen Früchte von unseren eigenen Himbeerbüschen im Garten oder auf dem Balkon frisch ernten.

Himbeeren anbauen

Himbeeren sind wie Brombeeren sogenannte Sammelsteinfrüchte und tragen den botanischen Namen Rubus idaeus. Sie wachsen am Waldrand oder an Waldlichtungen in windgeschützter Lage und lieben aber sonnige bis halbschattige Plätze. Bevorzugt werden humose, nährstoffreiche Böden ohne Staunässe, um Wurzelkrankheiten vorzubeugen. Regelmäßiges Düngen und Bewässern fördert das Wachstum der Himbeersträucher. Außerdem sollten die Pflanzen stets beschnitten werden, damit die Büsche gut gedeihen können.

Video-Rezept: Frischkäse-Himbeer-Karamell-Trifle

Schnell gemacht, aber dennoch ein Dessert-Highligt: Diesem Trifle aus Frischkäse und Himbeeren geben Karamell und Ingwer-Shortbred die besondere Note.

Frischkäse-Himbeer-Karamell-Trifle

Frischkäse-Karamell-Trifle
25 Min. plus Kühlzeit
Himbbe
Himbeersträucher können bis zu zwei Meter hoch wachsen

Es bietet sich an, neue Himbeersträucher im Herbst anzupflanzen, um eine möglichst ertragreiche Ernte zu erzielen. Sommerhimbeeren werden am besten in Reihen als aufrechte Hecke gepflanzt, da sie eine Höhe bis zu 2 Metern erreichen können. Ein Abstand von 40 bis 60 Zentimetern sollte zwischen den einzelnen Himbeerpflanzen eingehalten werden. Es empfiehlt sich, die Himbeersträucher entlang eines Zaunes zu kultivieren. Herbsthimbeeren hingegen brauchen kein Rankgerüst, da sie nicht so hoch wachsen wie die Sommerhimbeeren.

Himbeeren sind reif, wenn sie dunkelrot sind und sich leicht vom Fruchtboden, dem sogenannten Zapfen abpflücken lassen oder sie von alleine abfallen. Wer in den darauffolgenden Jahren noch von den Himbeerstäuchern profitieren möchte, muss nach der Ernte die Ruten bodennah abschneiden.

Himbeeren-Sorten

Sommerhimbeeren tragen einmalig von Juni bis Septmeber, Herbsthimbeeren hingegen mehrmals von August bis Oktober ihre Früchte. Fruchtgröße, Erntezeitpunkt und Farbe variieren je nach Sorte: Zu den wichtigsten Himbeersorten gehören Glen Ample, Tulameen, Schönemann, Himbotop oder Autum Bliss.

Eine neue Züchtung ist die Sugana, die auch als mehrjährige Two-Timer-Pflanze bezeichnet wird. Das Besondere an dieser Himbeere ist, dass sie sowohl an der einjährigen als auch an der zweijährigen Rute süße Früchte trägt. Die Himbeere bietet während der gesamten Erntezeit große Erträge an schmackhaften Früchten. Praktisch: Da sie sehr robust ist, eignet sich die Kulturpflanze auch sehr für Hobbygärtner.

Himbeeren: gesunde Vitaminbomben

Himbeeren sind nicht nur unglaublich lecker und vielseitig in der Zubereitung, sie enthalten sehr viele gesunde Nährstoffe! Sie sind reich an den Vitaminen C, B1, B2, dem Provitamin A sowie an Eisen, Zink und Ballaststoffen. Außerdem spenden sie wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Phosphor. Voll reif geerntet haben die Früchte den höchsten Vitamingehalt und den besten Geschmack. Weitere Inhaltsstoffe sind Fruchtzucker, Fruchtsäuren (allen voran Zitronensäure), Pektin, Gerb- und Farbstoffe sowie besonders intensive Feinaromen. Aufgrund der vielen guten Inhaltsstoffe werden Himbeeren gern für Saftkuren eingesetzt - und mit nur 34 kcal pro 100 g sind die Früchte wunderbar leicht.

Himbeeren: Lagerung und Haltbarkeit

Himbeeren gehören zu den nicht-klimakterischen Früchten - sie reifen also nach der Ernte nicht mehr nach. Die roten Früchte sollten mit viel Sorgfalt geerntet und nach dem Pflücken oder Einkauf direkt verarbeitet werden, da sie besonders druckempflindlich reagieren und schnell anfangen zu schimmeln.

Wer Himbeeren in freier Natur sammelt, sollte berücksichtigen, dass der wilde Genuss aufgrund von gedüngten Feldern in unmittelbarer Nähe oder durch die womöglich enthaltenen Fuchsbandwurmeier verdorben werden kann.

Himbeeren müssen nicht zwingend geputzt werden, da sonst der feine Geschmack verwässert wird, das Aroma verloren geht und sie weich werden. Nur wenn sie stark verschmutzt sind, waschen Sie sie vorsichtigt. Im Kühlschrank halten sich Himbeeren bis zu drei Tage. Frisch geerntete Himbeeren können auch in Gefrierbeuteln eingefroren werden. Dafür werden die Früchte zunächst einzeln auf einem Tablett im Tiefkühlfach vorgekühlt und anschließend in Gefrierbeuteln verpackt eingefroren.

Köstliche Rezepte mit Himbeeren

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