Hokkaido-Kürbis: Infos und Rezepte

Der aus Japan stammende Hokkaido-Kürbis hat bei uns im Herbst Saison. Wir sagen Ihnen, was ihn ausmacht. Außerdem verraten wir, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Hokkaido-Kürbis einkaufen, lagern und verarbeiten möchten. In unserer Bildergalerie finden Sie viele leckere Gerichte mit Hokkaido-Kürbis.

Rezepte mit Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis ist lecker und vielseitig. Hier finden Sie Vorspeisen, Pasta und Pizza mit dem schmackhaften Japaner. Auch zu Fisch und Fleisch macht Hokkaido eine gute Figur. Die passenden Rezepte gibt es hier.

Hokkaido-Kürbis: Herkunft und Merkmale

Hokkaido-Kürbis: Infos und Rezepte

Der Hokkaido-Kürbis hat meist eine orange Schale

Beim Hokkaido-Kürbis ist der Name Programm, den hat die zu den Riesenkürbissen zählende Sorte nämlich von der japanischen Insel Hokkaido. Dort wurde der Kürbis von den Amerikanern 1878 eingeführt. Die Japaner züchteten aus dem eher harten und geschmacksarmen Reisnusskürbis den Hokkaido-Kürbis. Heute wird er auch in Europa angebaut und im Herbst findet man das Gemüse inzwischen überall auf Wochen- und in Supermärkten.

Der Hokkaido-Kürbis ist mit einem Gewicht von etwa einem bis zwei Kilogramm relativ klein. Seine Schale ist meist orange, manchmal auch dunkelgrün. Im Inneren verbirgt der Hokkaido-Kürbis ein festes, faserarmes Fruchtfleisch, das hell- bis dunkelorange ist. Es hat einen leicht nussigen Geschmack und erinnert manchmal an Esskastanien. In der Mitte des Fruchtfleisches wiederum befinden sich die Kerne.

Eine Besonderheit beim Hokkaido-Kürbis ist die Tatsache, dass er vor dem Verzehr nicht von seiner von seiner Schale befreit werden muss. Sie kann ohne Bedenken mit gegessen werden.

Hokkaido-Kürbis: Reifetest und Lagerung

Heutzutage ist der Hokkaido-Kürbis auch bei uns überall erhältlich. Er hat, wie alle Kürbisse, im Herbst Saison. Anhand einer Klopfprobe können Sie beim Einkauf feststellen, ob ein Hokkaido-Kürbis den richtigen Reifegrad hat. Klopfen Sie mit dem Finger leicht auf den Kürbis, sollte ein hohles Geräusch zu hören sein.

Im Ganzen hält sich ein Hokkaido-Kürbis am längsten. Achten Sie darauf, dass sein Stilansatz unversehrt ist. Schäden daran können die Lagerfähigkeit beeinträchtigen.

Ein ganzer Hokkaido-Kürbis ist bei kühler und trockener Lagerung etwa sechs bis acht Wochen haltbar. Bereits geschnittene Stücke können Sie etwa drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Sie können geschnittenen Hokkaido-Kürbis auch problemlos in rohem Zustand einfrieren.

Hokkaido-Kürbis in der Küche

Hokkaido-Kürbis: Infos und Rezepte

Gefüllter Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido-Kürbis ist nicht nur sehr vielseitig einsetzbar, sondern auch angenehm einfach in der Handhabung. Anders als bei anderen Sorten, kann man ihn nämlich mit seiner Schale servieren.

Sie können Hokkaido-Kürbis zu Suppen oder Pürees verarbeiten. Er eignet sich aber auch als schlichte Beilage. Dazu kann er einfach im Ofen geröstet und mit einigen Gewürzen oder Kräutern verfeinert werden. Hokkaido-Kürbis schmeckt ebenfalls in Pasta-Gerichten.

Eine besonders ansprechende Art der Anrichtung ist ein gefüllter Hokkaido-Kürbis. Dazu einfach einen "Deckel" abschneiden und mit einem Löffel die Kerne aus der Mitte entfernen. Sie können den Hokkaido-Kürbis dann je nach Belieben befüllen. Möglich ist zum Beispiel eine Hackfleisch-Mischung. Wenn Sie lieber eine vegetarische Variante des gefüllten Hokkaido-Kürbis möchten, greifen Sie zum Beispiel auf Couscous zurück.

Hokkaido-Kürbis: Das steckt drin

Durch sein festes Fleisch enthält der Hokkaido-Kürbis weniger Wasser und dafür mehr an wertvollen Inhaltsstoffen, als viele andere Kürbissorten. Er ist reich an Magnesium, Kalium und den Vitaminen A und C. Außerdem enthält der mit circa 23 kcal/100g kalorienarme Hokkaido-Kürbis Folsäure, Betakarotin, Kupfer und Pantothensäure.