Honigmelone

Die Honigmelone ist eine der beliebtesten Melonensorten bei uns. Grund genug, das Kürbisgewächs einmal genauer vorzustellen. Hier erfahren Sie mehr über die Herkunft und Merkmale der Honigmelone. Außerdem haben wir für Sie leckere Rezepte mit Honigmelone.

Honigmelone: Herkunft und Merkmale

Honigmelone
Honigmelone

Die Honigmelone ist in Deutschland bekannt und beliebt. Die wenigsten wissen allerdings, dass es sich bei der Honigmelone nicht um eine Obstsorte sondern ein Kürbisgewächs handelt. Sie ist sogar näher verwandt mit der Salatgurke als mit der Wassermelone. Das ist auch erkennbar an der inneren Struktur der Honigmelone. Wie bei einer Gurke befinden sich die Kerne zentriert im mittleren Teil des Fruchtfleisches.

Die Honigmelone gehört zu den Zuckermelonen und ist die erste ihrer Art, die bei uns auf dem Markt eingeführt wurde. Sie ist auch unter den Namen Gelbe Kanarische, Gelbe Honigmelone, Amarillo oder Tendral Amarillo bekannt.

Der Ursprung der Honigmelone wird in Afrika vermutet. Inzwischen ist bekannt, dass schon vor über 4000 Jahren die ersten Kulturen im damaligen Persien und in Ägypten vorhanden waren. Die uns bekannte Honigmelone stammt von Züchtungen aus Algerien und Frankreich ab. China ist heute eines der Hauptanbaugebiete. In Europa wird die Honigmelone vor allem in Spanien, Italien und Griechenland kultiviert.

Die Hauptanbausaison der Honigmelone liegt zwischen Juni und September. Durch Exportware aus dem nicht-europäischen Ausland können wir aber das ganze Jahr über Honigmelone genießen.

Es gibt viele Arten der Honigmelone, die sich etwas in Form und Farbe unterscheiden können. Die Schale ist glatt bis leicht warzig. Darunter befindet sich saftig-süßes Fruchtfleisch, welches in der Farbe von gelb über leicht grünlich bis hin zu weiß variieren kann. Die Kerne der Honigmelone befinden sich immer mittig in einer Art Hohlraum. Die runde oder ovale Frucht kann eine Länge von 15 bis 30 cm erreichen.

Honigmelone: Tipps zum Einkauf

Honigmelone
Honigmelone auf dem Markt

Für den Einkauf ist wichtig zu wissen, dass die Honigmelone in zwei Handelsklassen eingeteilt wird. Die erste darf kaum Form- oder Farbabweichungen aufweisen und muss eine gleichmäßige Schale haben. Eine Honigmelone der zweiten Klasse kann schon einmal einige Unebenheiten aufweisen. Für dekorative Zwecke, zum Beispiel auf einem Buffet, eignet sich also besser eine Honigmelone der Klasse eins.

Eine Honigmelone sollte beim Kauf reif sein, denn die Früchte reifen kaum nach. Allerdings ist es nicht ganz einfach, von außen den Reifegrad zu bestimmen. Einzige Anhaltspunkte sind die Schale und der Geruch. Wählen Sie eine Honigmelone, die angenehm süßlich duftet. Die Schale sollte nicht mehr zu hart sein und auf leichten Druck etwas nachgeben. Sie sollte allerdings auch nicht zu weich sein. Eine überreife Honigmelone schmeckt unangenehm parfümiert. Außerdem sollte eine Honigmelone von außen keine Risse oder Dellen aufweisen.

Honigmelone richtig lagern

Durch ihre relativ robuste Schale kann eine nicht angeschnittene Honigmelone mehrere Wochen kühl gelagert werden. Zum Teil werden die Früchte auch schon aufgeschnitten angeboten. Das ist zwar praktisch, da man sie so in kleineren Mengen einkaufen kann. Jedoch sollten Sie sich eine bereits offene Honigmelone genau ansehen. Wenn sie zu lange gelagert wurde, können sich unter der Frischhaltefolie Schimmelstellen bilden. Eine frisch aufgeschnittene Honigmelone können Sie aber problemlos 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Achten Sie darauf, dass die Schnittstellen mit Folie bedeckt sind.

Honigmelone in der Küche

Honigmelone
Honigmelone entkernen

Die Honigmelone ist leicht zu verarbeiten. Durch die mittige Anordnung ihrer Kerne, können Sie diese ganz einfach mit einem Löffel heraus nehmen und das Fruchtfleisch dann verarbeiten. Am besten schmeckt Honigmelone gekühlt. Dann ist sie richtig erfrischend und eignet sich so als leckerer Snack im Sommer.

Sie können das Fruchtfleisch der Honigmelone aber auch mit einem Kugelausstecher auslösen und in Salaten oder Bowle verarbeiten. Ebenfalls köstlich sind Kombination aus Käse oder Schinken mit Honigmelone. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. In anderen Ländern dient die Honigmelone nicht nur als Zutat für Süßspeisen und Desserts. Sie wird mit kräftigen und pikanten Gewürzen als Vorspeise oder Hauptgericht gereicht. Honigmelone macht auch eine gute Figur in Shakes, frischen Sommersüppchen oder sogar Chutneys.

Honigmelone: Das steckt drin

Die Honigmelone enthält in reifem Zustand bis zu 10% Zucker. 100g Fruchtfleisch haben etwa 55 kcal. Hervorzuheben sind bei der Honigmelone vor allem der Anteil an Kalium und Provitamin A. Daneben sind auch noch wertvolles Vitamin C, Calcium und Eisen in der Honigmelone vertreten.

Rezepte mit Honigmelone