Kaffirlimette: Kleine Warenkunde

Die Kaffirlimette gehört zu den Rautengewächsen und sieht ähnlich aus wie ihre Namensvetterin, die Limette. Deutlicher Unterschied: Die Schale der Kaffirlimette ist im Gegensatz zur normalen Limette nicht glatt, sondern runzelig.

Kaffirlimette: Charakteristika

Die Kaffirlimette ähnelt in Größe und Farbe der bei uns gängigen Limette, Hauptmerkmal der Kaffirlimette ist ihre sehr runzelige Schale. Weitere Charakteristika sind die an der Frucht wachsenden Blätter, die aufgrund ihrer breiten Fächerung wie Doppelblätter wirken und auch als „Flügel-Blätter“ bezeichnet werden. Die kleine Kaffirlimette verändert während der Reifung die Farbe von grün auf gelb, wobei die Frucht wie die Limette im grünen, noch unreifen Zustand, gehandelt und genutzt wird. Die Kaffirlimette ist allerdings nicht so saftreich, so dass in erster Linie ihre abgeriebene, aromatische Schale zum Würzen verwendet wird.

Kaffirlimette: Herkunft, Saison und Einkauf

Die Kaffirlimette kommt aus Asien, welches auch heute noch Hauptanbaugebiet ist, insbesondere Thailand und Indonesien. Doch auch in Afrika und mittelamerikanischen Ländern gedeiht die Kaffirlimette gut, sowie in Australien und Kalifornien. Erhältlich ist die Kaffirlimette das ganze Jahr über, doch in hiesigen Supermarktketten werden die aromatische Frucht oft angeboten. In Asialäden oder größeren Feinkostläden sollten Sie aber fündig werden. Hier bekommen Sie auch die ebenfalls sehr bekömmlichen Blätter der Kaffirlimette. Letztere halten sich mehrere Wochen und sind auch ideal zum Einfrieren. Die Früchte halten sich einige Tage bei Zimmertemperatur.

Kaffirlimette: Verwendung

Da die Kaffirlimette wenig Saft, aber ein feines Aroma hat, werden meist nur die Schale oder die Blätter der Kaffirlimette in der Küche verwendet, nicht aber das Fruchtfleisch. Schale als auch Blätter eignen sich ideal zum Würzen, insbesondere für asiatische und thailändische Gerichte, zum Beispiel Kokossuppe oder Thaicurry. Hierfür entweder die feingeriebene Schale der Kaffirlimette hinzufügen oder aber die ganze Frucht mitkochen und vor dem Servieren aussortieren. Die Blätter in feine Streifen schneiden, mitkochen und ebenfalls vor dem Essen herausnehmen.