Kartoffel-Sorten auf einen Blick

Ob groß, klein, lang, rund, gelb oder blau - Kartoffeln gibt es in vielen Formen und Farben und mit verschiedene Eigenschaften. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Sorten von Kartoffeln.
Kartoffel-Sorten auf einen Blick
Kartoffelsorten

Mittelgroß, hellgelb und rund – so sehen die meist jungen und mild schmeckenden Kartoffelsorten mit den Namen Sieglinde, Selma, Berber oder Cilena aus. Dagegen bestechen alte Sorten, wie Barmberger Hörnchen und Odenwälder Blaue durch Unförmigkeit, Farbkraft und ungewöhnlichen Aromen. Diese alten Kartoffelsorten findet man selten im Supermarkt und häufig auf Wochenmärkten oder im Internet (http://www.kartoffelvielfalt.de/, http://www.erlesene-kartoffeln.de/). Geringe Erträge machen den Anbau für viele Landwirte nicht attraktiv. Doch die Liebhaber unter ihnen bauen die alten Sorten weiter an und sorgen damit für bunte Abwechslung in der Kartoffelschüssel.

Bamberger Hörnchen

Erkennungszeichen ist die längliche, leicht krumme Form. Das hellgelbe, fest kochende Fleisch schmeckt würzig, leicht nussig und eignet sich super zur Zubereitung von Kartoffel-Salat oder Pellkartoffeln.

Shetland Black

Eine aufgeschnittene Shetland Black erkennt man an einem violetten Ring im gelben Fruchtfleisch. Der Name deutet auf die schwarze bis violette Schale und die Herkunft hin: Sie stammt von den schottischen Shetlandinseln. Lecker als Pell- oder Salzkartoffel.

Odenwälder Blaue

Außen violett, innen hellgelb – die rundliche Knolle hat eine leicht trockene, würzige Konsistenz und ist daher ideal für Pürees und Suppen. Mit Schale im Ofen gebacken, wird sie zum echten Hingucker.

Golden Wonder

Stammt aus England und wird heute auch noch in Irland gern gegessen. Das weiße Fleisch schmeckt cremig mild und eignet sich zum Pürieren und zur Zubereitung von Klößen und Gnocchi.

Blauer Schwede

Mit dieser rundovalen Kartoffel erlebt man sein blaues Geschmacks-Wunder: Kräftig und würzig im Aroma, macht sie aus Kartoffel-Salat und Kartoffelbeilagen außergewöhnliche Speisen, die blaulila strahlen und Appetit auf Neues machen. Sie werden bevorzugt in Skandinavien angebaut, daher der Name „Bauer Schwede“.

Reichskanzler

Klingt streng, schmeckt aber lieblich: Diese Sorte hat eine zartrosa Schale und hellgelbes Fruchtfleisch. Daraus lassen sich wunderbar Pürees und cremige Suppen zaubern.

Highland Burgundy Red

Sekundäre Pflanzenstoffe sorgen bei dieser Sorte für eine braunrote Schale und für ein weinrotes Fruchtfleisch. Ein besonders exotischer Genuss, da es nur wenig rotfleischige Kartoffelsorten gibt und der Geschmack sehr urtümlich ist. Ob als rotes Püree oder rote Backkartoffel – diese Knolle fällt auf.

Kartoffel-Sorten auf einen Blick
La Ratte Kartoffeln

Bio-Linda

Sie war Kartoffel des Jahres 2007 und begeistert ihre Liebhaber mit ihrem cremig-buttrigen Geschmack. Wunderbar als Pell-, Gratin- oder Salat-Kartoffel.

La Ratte

Diese alte französische Sorte ist länglich und hörnchenförmig. Typisch ist ihre speckige Geschmacksnote, die sich toll in Salaten und in Aufläufen entfaltet.

Ackersegen

Diese gelbe Sorte ist dank guter Erträge und großer Knollen, nicht nur ein Segen für den Acker, sondern durch ein leicht buttriges, mildes Aroma auch ein Küchen-Segen. Sie war früher eine beliebte und weit verbreitete Haushaltskartoffel, die universell als Püree-, Back- und Salzkartoffel eingesetzt wurde.