Die drei Kartoffel-Kochtypen

Kartoffeln unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihren Kochtyp. Welche Kartoffeln zu welchem Kochtyp gehören und was das für den Koch bedeutet, erfahren Sie hier.

Die Unterteilung von Kartoffeln in fest kochend, vorwiegend fest kochend und mehlig kochend hängt mit der Stärkemenge zusammen. Je höher der Gehalt an Stärke, desto trockener, mehliger und grobkörniger der Geschmack. Fest kochende Knollen dagegen haben im Durchschnitt den geringsten Stärkegehalt und sind dadurch schnittfester und feuchter. Vorwiegend fest kochende und fest kochende Knollen landen in Deutschland am häufigsten auf dem Teller, die mehlig Kochenden werden seltener zubereitet.

Fest kochend

Die drei Kartoffel-Kochtypen

Kartoffelgratin

Die Zubereitung von Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Gratins und Pellkartoffeln erfordert Knollen mit schnittfestem und feuchtem Fruchtfleisch, und das bringen fest kochende Kartoffeln mit sich. Sie haben einen Stärkegehalt von rund 14 Prozent. Man kennt sie auch unter dem Begriff Salat- oder Speckkartoffel.

Vorwiegend fest kochend

Die drei Kartoffel-Kochtypen

Kartoffelpüree

Mit einem mittleren Stärkeanteil von ca. 15 Prozent, sind sie die Kartoffeln für alle Fälle. Das mittelfeste, feinkörnige Fruchtfleisch eignet sich wunderbar für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Eintöpfe, Aufläufe, Pommes frites und auch Stampfkartoffeln. Die Schale platzt beim Kochen nur leicht auf.

Mehlig kochend

Die drei Kartoffel-Kochtypen

Kartoffel-Suppe mit Lauch

Wenn Kartoffeln nach dem Garen fast von alleine auseinander fallen, leicht trocken schmecken und die Schale aufplatzt, dann sind sie von der mehlig kochenden Sorte. Sie enthalten von allen drei Kochtypen am meisten Stärke (rund 16,5 Prozent). Ideal für Suppen, Kroketten, Knödel, Püree, Gnocchi und Ofenkartoffeln.