Marmelade

Der Begriff Marmelade ist in Deutschland nur noch für Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten gebräuchlich. Die Variationen sind dennoch vielfältig und immer leicht säuerlich.

Der Name Marmelade

Marmelade
Grapefruit Marmelade

Die Bezeichnung Marmelade bezog sich ursprünglich auf Fruchtaufstriche, die im Gegensatz zu Konfitüre keine Fruchtstückchen enthielten. Inzwischen dürfen in der EU nur noch Fruchtaufstriche mit Zitrusfrüchten Marmelade genannt werden, was seinen Ursprung in der bitteren britischen Orangen Marmelade hat. Auch erhältlich sind aber Produkte mit Zitrone, Grapefruit oder Clementinen. In Österreich gilt eine Ausnahmeregelung, aufgrund dieser Fruchtaufstriche mit den verschiedensten Obstsorten Marmelade genannt werden dürfen.

Zubereitung

Ähnlich wie bei Konfitüre werden auch bei Marmelade die Früchte mit Zucker und Geliermittel eingekocht. Wer es süß mag, sollte Marmelade generell etwas mehr Zucker zugeben, da ihr Geschmack meist leicht säuerlich ist. Auch eine gute Idee: Der Marmelade beim Einkochen eine aufgeschlitzte Vanilleschote beifügen. Gesünder ist die Verwendung von Apfel-Pektin und Apfeldicksaft anstatt Gelierpulver und Zucker.

Nach dem Einkochen sollte die heiße Marmelade in sterilisierte Gläser abgefüllt werden und abkühlen. Marmelade schmeckt morgens aufs Brot oder auch zu süßen Crêpes- und Kuchenrezepten. Sie können Ihre Marmelade zudem legendären Cocktails wie dem Caipirinha nachempfinden.

Video-Rezept: Erdbeer-Himbeer-Konfitüre

Fruchtiger Aufstrich für Brot und Brötchen: Bei dieser Konfitüre aus Him- und Erdbeeren sorgt Basilikum für einen zusätzlichen Frischekick nach dem Aufstehen.

Erdbeer-Himbeer-Konfitüre

Erdbeer-Himbeer-Konfitüre
Mit feiner Basilikumnote der wohl schönste Liebesbeweis gleich nach dem Aufstehen.
45 Min. plus Zieh- und Kühlzeit
20 kcal 5 g KH

Marmelade Rezepte