Möhren: Einkaufs- und Küchentipps

Egal zu welcher Jahreszeit und welche Sorte Sie einkaufen möchten, die Kriterien für die Frische von Karotten sind immer die selben. Und mit einigen einfachen Tricks können Sie die Gelben Rüben nicht nur richtig lange lagern, sondern auch ganz einfach verarbeiten.

Richtig einkaufen und lagern

Möhren: Einkaufs- und Küchentipps

Frische Wurzeln sollten fest und knackig sein und nicht nachgeben, wenn Sie versuchen, sie zu biegen. Bei Bundmöhren sollte das Grün noch saftig und von satter grüner Farbe sein. Eine unebene oder schrumpelige Oberfläche ist ein Zeichen von mangelnder Frische. Auch die Färbung kann Aufschluss geben. Achten Sie darauf, dass sie kräftig und einheitlich ist. Von fleckigen und aufgeplatzten Rüben sollten Sie grundsätzlich Abstand nehmen.

Alle Sorten haben es gern kühl, leicht feucht und dunkel. Optimal geeignet für die Lagerung sind somit zum Besipiel das Gemüsefach Ihres Kühlschranks oder ein kühler Keller. Bei jungen Bundmöhren sollten Sie sofort nach dem Einkauf das Grün entfernen. Es entzieht der Wurzel Feuchtigkeit und sorgt damit für ein schnelleres Austrocknen. Grundsätzlich sollten Karotten nicht vor dem Lagern gewaschen werden, da sie sonst fleckig werden und schneller verderben. Möhren-Sorten, die in einer Plastikverpackung angeboten werden, sollten Sie vor der Lagerung aus der Verpackung nehmen, um Schimmel zu vermeiden. So bleiben junge Bundmöhren bis zu 2 Wochen, Waschmöhren bis zu 4 Wochen und Wintermöhren sogar mehrere Monate frisch.

Tipp: Wenn Sie einmal größere Mengen einer spätgeernteten Sorte einlagern möchten und keinen kühlen Keller haben, versuchen Sie es doch einmal mit einer sogenannten Erdmiete. Bei dieser alten Methode werden die Rüben in ein Erdloch oder tiefes Gefäß abwechselnd mit leicht angefeuchtetem Sand und Folie geschichtet und halten sich so bis zum nächsten Frühjahr oder können je nach Bedarf in der gewünschten Menge entnommen werden.

Küchentipps

Ob eine Karotte lediglich gewaschen oder besser geschält werden sollte, entscheidet der Grad der Verschmutzung. Bei jungen Möhren-Sorten reicht es meist aus, sie unter fließendem Wasser zu säubern oder etwas abzubürsten. Erdigere Exemplare sollten Sie schälen. Versuchen Sie möglichst wenig der Rinde zu entfernen, denn diese enthält die meisten wertvollen Inhaltsstoffe. Am besten eignet sich ein Sparschäler. Sie können aber auch einfach die oberste Schicht mit einem Messer vorsichtig abkratzen.

Wenn Sie Möhren-Rohkost zu sich nehmen, sollten Sie immer ein wenig Öl, Butter, Schmand o.ä. zugeben. Das Fett hilft dem Körper, das kostbare Carotin besser zu verwerten. Karotten bieten sich aber nicht nur roh für Salate und als Snack an. Sie eignen sich auch hervorragend zum Dünsten, Braten und sogar zum Backen.

Auch das Einfrieren von Mohrrüben ist möglich. Dazu müssen Sie sie ca. 3 Minuten blanchieren. In Stücke geschnitten und sofort eingefroren, halten sie sich dann einige Monate.

Tipp: Das Grün von Bundmöhren müssen Sie nicht entsorgen. Sie können es ausgezeichnet in Suppen, Eintöpfen oder Soßen mitverarbeiten.