Moringa

Wunderbaum wird sie auch genannt, die Pflanze aus dem indischen Himalaya: Denn Moringa steckt voller Antioxidantien, Vitamine und Nährstoffe. Erfahren Sie, was dieses Superfood kann und wie es in der Küche zum Einsatz kommt.
In diesem Artikel
Moringa: Superfood aus Indien
Moringaprodukte
Verwendung in der Küche

Moringa: Superfood aus Indien

Die Pflanze Moringa oleifera wird auch Wunderbaum genannt und stammt ursprünglich aus der Himalaya-Region Indiens. Dort spielt sie bereits seit Jahrhunderten eine tragende Rolle in der ayurvedischen Heilkunst. Die Inder schätzen zum Beispiel ihre heilende Wirkung bei Hautproblemen, Kopfschmerzen, Augenproblemen, Depressionen und Übergewicht, um nur einige Beispiele zu nennen.

Moringa

Moringablätter und Pulver liefern viele wertvolle Inhaltsstoffe

Das besondere an Moringa ist das sehr schnelle Wachstum von bis zu 30 cm im Monat, bedingt durch das enthaltene Wachstumshormon und Antioxidantium Zeatin. Zeatin gilt auch als Jungbrunnen, da es die Hautregeneration begünstigt und den Alterungsprozess verlangsamt. Moringa gilt noch aus anderen Gründen als Superfood – es weist nämliche eine sehr hohe Nährstoffdichte auf: Vitamin A für gutes Sehvermögen, Vitamin C für ein starkes Immunsystem, Kalzium für Zähne und Knochen, Magnesium für eine gute Durchblutung, essentielle Aminosäuren für Zellentwicklung und –schutz und das blutreinigende, basische Blattgrün Chlorophyll, das stark basisch ist und einer Übersäuerung des Körpers gegensteuert. Das führt insgesamt zu mehr Energie, einer höheren Leistungsfähigkeit und besserer Laune.

Mittlerweile wächst der Moringabaum auch in Afrika und Asien. Er wird auch Meerrettichbaum genannt – tatsächlich riecht die Pflanze leicht nach Rettich und die Blätter haben einen scharfwürzigen Geschmack. Weitere Bezeichnungen für die Moringapflanze sind Pferderettichbaum, Trommelstockbaum.

Moringaprodukte

Moringa

Moringapulver kann gut in einen Smoothie gemischt werden

Aus der Pflanze wird durch eine spezielle Sprühtechnik das feine und rohe Moringapulver gewonnen, bei dem die Nährstoffe erhalten bleiben. Als tägliche Dosierung werden ein bis zwei Teelöffel pro Tag empfohlen. Je herzhafter das Gericht, desto weniger ist der Eigengeschmack zu merken. Sie können Moringapulver zum Beispiel in Smoothies und herzhafte Gerichte wie Eintöpfe und Bratlinge geben.

Moringa gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln und Presslingen. Moringatee wird aus den Baumblüten hergestellt. Die Moringablätter werden entgiftend als Detox-Tee getrunken – ähnlich wie Brennesseltee.

Moringa Samen lassen sich ebenfalls essen, können aber auch verwendet werden, um einen eigenen Wunderbaum zu züchten. Sie können zum Beispiel online bestellt werden. Aus den Samen wird auch das Moringa-Öl gewonnen: Es schmeckt leicht nussig und kann zum Kochen und Braten sowie für Salate verwendet werden. Da es viele Antioxidantien enthält, ist es auch für die Hautpflege sehr beliebt, zum Beispiel als Öl für die Hände, Haare und Gesichtsmasken.

Verwendung in der Küche

Bei uns wird Moringa meist als Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform verwendet. Das Blattpulver schmeckt leicht scharf und dabei sauer-bitter. Es lässt sich vielseitig einsetzen, wie unsere Ideen für Moringa zeigen:

√ als Rohkost in Smoothies: für 1 L Smoothie kommen 2 TL Moringapulver zum Einsatz

Salat-Vinaigrette: Eine Messerspitze Moringa ergänzt Essig und Öl, Senf und Honig. Geben Sie einen Esslöffel des Pulvers in die Salatsauce, wird ihre Konsistenz fester und das Aroma intensiver.

√ Grüner Pfannkuchen: Ergänzen Sie den Teig mit 2 TL Moringapulver.

√ Sie können Moringa auch ins Brot mischen, rechnen Sie hier 2 Gramm Moringa je 100 g Brot.

Suppe: Eine Karotten-Ingwer-Suppe harmoniert gut mit Moringa. Fügen Sie 1 EL des Pulvers hinzu.

Couscous: Ein Gericht mit 150 g Couscous wird mit 3 EL Moringa ergänzt.

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