England: Café im Garden Museum London

Direkt an der Themse liegt das Londoner Garden Museum, ein inspirierendes Archiv über Gartendesign und Landschaftsarchitektur. Dass das famose vegetarische Museums-Café fast ausschließlich eigens geerntete Zutaten von den hauseigenen Bäumen, Sträuchern und Beeten verwendet, versteht sich von selbst, schließlich werden sogar die Fahrradständer vor dem Gebäude als Beete benutzt.

Urbaner Gartenbau

Japan: Tokyo DIY Gardening

Jared Braiterman und Chris Berthelsen gründeten das Projekt Tokyo DIY Gardening, weil sie Tokyo schlicht zu grau fanden. Das Anlegen und Pflegen von Pflanzen zur Dekoration oder Lebensmittelerzeugung sehen sie als "lustige, soziale und magische" Beschäftigung. So züchten sie Tafeltrauben in Carports, Chilis auf Verkehrsinseln oder Brombeeren an Häuserwänden (siehe Bild) und bieten auf ihrer Website ein Informations- und Austauschportal für alle, die es ihnen gleich tun wollen.

Urbaner Gartenbau

Niederlande: Farming The City Amsterdam

Farming The City ist ein Netzwerk von verschiedenen Akteuren des Urban Gardening mit Ursprung in Amsterdam. Ziel ist es, die verschiedenen Beteiligten wie Hobbygärtner, Lebensmittelmanufakturen und die beteiligten Kommunen zusammen zu bringen, um eine möglichst effiziente landwirtschaftliche Nutzung von Stadtflächen voranzutreiben. Zu diesem Zweck werden zum Beispiel große Workshops veranstaltet, in denen bestimmte Techniken vermittelt werden - zum Beispiel das Anpflanzen von Kräutern und Zwiebelgewächsen in recycelten Autoreifen und PET-Flaschen. Langfristig soll Farming The City zu einem internationalen Projekt heranwachsen.

Urbaner Gartenbau

Spanien: Huertocity Barcelona

Eine besondere Idee zur Verbreitung urbaner Gärten hat das Unternehmen Huertocity in Barcelona: Sie nutzen ihre Expertise, um Großstädtern mit chronischem Zeitmangel eigene Dachgärten oder gemeinsam genutzte Nachbarschaftsgärten einzurichten. Ist der erste Schritt getan, stehen sie den Neu-Gärtnern mit Rat und Tat bei der Bewirtschaftung zur Seite.

Urbaner Gartenbau

Wien: Nachbarschaftsgarten Heigerlein

Seit 2008 wird im Heigerleingarten im 16. Wiener Bezirk kräftig angepackt: Auf insgesamt 1200 Quadratmetern bewirtschaftet die Nachbarschaft aus der Heigerleinstraße gemeinsam ihre Gemüsebeete, Wildblumenwiesen und Kräuterspiralen. Als soziales Urban Gardening-Projekt wurde der Nachbarschaftsgarten ins Leben gerufen, um Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Status durch eine gemeinsame Aufgabe zusammenzubringen und den Austausch zu fördern.

Urbaner Gartenbau