Netzmelone

Die Netzmelone erkennt man zum einen an ihrer rauen Schale, zum anderen an ihrem aromatisch-süßen Fruchtfleisch. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Einkauf und der Lagerung von Netzmelone achten sollten. Wir haben außerdem leckere Rezepte mit Netzmelone für Sie zusammengestellt.

Herkunft und Merkmale der Netzmelone

Netzmelone
Frische Netzmelone

Die Netzmelone ist, wie ihre Artverwandten, nicht etwa eine Frucht. Sie gehört zu den Kürbisgewächsen und ist nah verwandt mit der Salatgurke.

Woher die Netzmelone stammt, ist bis dato nicht ganz sicher. Angebaut wird sie aber heute in Spanien, Frankreich, Portugal, Italien und Israel. Im Sommer hat die Netzmelone Hochsaison. Außerhalb dieser Zeit kann muss man aber nicht auf sie verzichten. Die Netzmelone wird auch in Südafrika, Neuseeland und Südamerika angebaut und wird daher bei uns auch außerhalb der europäischen Saison angeboten.

Die Netzmelone kann kreisrund sein oder die ovale Form eines Footballs haben. Ihren Namen verdankt die sie ihrer Oberfläche. Die Schale der Netzmelone ist nämlich mit einem korkartigen Netz überzogen. Dieses kann weißlich bis hellbraun sein. Das Fruchtfleisch der Netzmelone kann je nach Sorte lachsfarben, weiß, hellgrün oder gelblich sein.

Der Geschmack der Netzmelone kann ebenfalls leicht variieren, ist aber immer süß. Die Konsistenz des Fruchtfleisches erinnert manchmal an Nektarinen.

Galiamelone

Eine besonders beliebte Sorte der Netzmelone ist die Galiamelone. Diese bis zu 1,5 kg schwere Netzmelone hat weißlich-grünes Fruchtfleisch und eine gelbe Schale mit weißer Äderung.

Wann ist die Netzmelone reif?

Netzmelone
Netzmelonen auf dem Markt

Wenn eine Netzmelone noch sehr glatt ist und kaum Netzstrukturen hat, ist das ein Zeichen für mangelnde Reife. Ihre Farbe ist dann uneinheitlich grau oder grün. Eine reife Netzmelone hat viele Korkzellen auf ihrer Schale und ist einheitlich grün oder gelb bis gelborange gefärbt. Ein weiterer Indikator ist ihr Blütenansatz der Netzmelone. Er sollte auf leichten Druck etwas nachgeben. Ein sicherer Anhaltspunkt ist auch der Geruch einer Netzmelone. In reifem Zustand sollte sie angenehm süßlich und fruchtig duften.

Die richtige Lagerung der Netzmelone

Die Netzmelone ist nicht so lange lagerfähig wie einige andere Melonensorten. Lagern Sie sie maximal 2 Wochen an einem kühlen Ort. Das gilt allerdings nur, wenn die Netzmelone noch nicht angeschnitten wurde. Ausgelöste Stücke sollten mit Frischhaltfolie bedeckt aufbewahrt und nach spätestens 2 bis 3 Tagen verzehrt werden.

Netzmelone in der Küche

Netzmelone
Aufgeschnittene Netzmelone

Die Netzmelone trägt ihre Samen in der Mitte ihres Fruchtfleisches. Das macht es leicht, sie zu verarbeiten. Mit einem Löffel können Sie die Netzmelone ganz einfach entkernen. Danach können Sie sie auf unterschiedliche Arten verarbeiten. Für eine Bowle oder einen Salat ist es sehr dekorativ, aus der Netzmelone mit einem Kugelausstecher kleine Bällchen auszulösen.

Sie können die Netzmelone aber auch einfach pur als Snack genießen. Natürlich macht sie sich auch hervorragend in Desserts und Süßspeisen. Aber die Netzmelone ist durchaus auch ein passender Begleiter für Pikantes.

Rezepte mit Netzmelone