Naturschutzbund rät auch vor Weihnachten: Fleisch regional und bio kaufen

Weihnachten rückt näher, und damit auch der Gänsebraten. Der Naturschutzbund Deutschland e.V. rät beim Kauf des Gänsebratens auf regionales Biofleisch zu setzen. Obwohl das teurer ist, kann man hier sicher sein, eine artgerecht gehaltene Gans auf dem Tisch zu haben.

“Jedes Jahr landen mehrere Millionen Weihnachtsgänse auf Deutschlands Tellern. Die meisten davon stammen aus industrieller Landwirtschaft, bei der die Tiere nicht artgerecht gehalten werden“, so Leif Miller, Geschäftsführer des Naturschutzbundes. Vor allem aus dem Ausland importierte Gänse mussten oft im Laufe ihres kurzen Lebens ein wahres Martyrium durchleben und wurden gerupft oder gestopft. Darüber hinaus erhalten viele Gänse Medikamente. In Anbetracht dieser Tatsachen kommt nicht nur der Tierschutz-Aspekt zum tragen, zusätzlich kann Fleisch von mit Medikamenten behandelten Tieren auch gesundheitliche Gefahren für den Verbraucher bergen.

Einheimische Gänse dagegen stammen meist aus biologischer Aufzucht und durften so ein artgerechtes und glückliches Leben führen. Das Fleisch einer Bio-Gans kann also mit gutem Gewissen und vollstem Genuss verspeist werden.