Das schreiben die anderen

Bei uns gab es Karneval und die BioFach. Aber wie sah der Februar auf Food-Seiten woanders auf der Welt aus?

Anfang Februar herrschte große Aufregung auf allen amerikanischen Food-Seiten. Der Grund: Die US-Regierung hatte verkündet, eventuell das Einfuhrgesetz für Fleisch zu lockern. Vor allem für schottisch-stämmige Feinschmecker wäre das von Bedeutung. Immerhin wäre dann die Einfuhr von Haggis, dem schottischen Nationalgericht, wieder erlaubt. Die anfängliche Euphorie legte sich aber schnell wieder. Bis zur Lockerung des Gesetzes wird noch einige Zeit vergehen, und so müssen die Schotten in Amerika erstmal weiterhin auf Haggis verzichten.

The Guardian brachte im Food-Bereich eine ganze Reihe von Artikeln zum neuen Buch von Jonathan Safran Foer „Eating Meat“, das im englischsprachigen Raum im Dezember erschienen ist. Foers Buch ist ein Sachbuch und setzt sich kritisch mit dem Fleischkonsum und der Fleischindustrie der westlichen Welt auseinander. Den Februar über erklärte er in mehreren Texten und einem Interview den Lesern die Hintergrunde des Buches sehr genau: „Why I lost my appetite for meat.“

The Independent widmete sich ebenfalls einem spannenden Thema: der fünften Geschmacksrichtung umami. Genauer gesagt ging es um umami aus der Tube. Ziel: es sollte endlich geklärt werden, wonach diese fünfte Geschmacksrichtung denn nun genau schmeckt. Bemitleidenswerte Probanden durften auf der Straße einen Klecks konzentriertes umami probieren und sollten den Geschmack beschreiben. Das Fazit: "fishy“, „new taste“ oder „vaguely familiar taste“.

Außerdem unterstützen Blogger auf der ganzen Welt unter der Anleitung von cooksister die Concern-Worldwide-Aktion "H2Ope for Haiti". Sie spenden Kochbücher und ähnliches, die in einer Lotterie verlost werden. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose geht an Concern Worldwide, die ihren Fokus auf die Trinkwasserversorgung in Haiti gesetzt haben. Hier gibt es Näheres zu H2Ope for Haiti. Machen Sie doch auch mit!