Rosenblüten aus Afghanistan

Für ihre orientalischen Gewürzmischungen verwendet die Firma "Herbaria" seit Kurzem Rosenblütenblätter aus einem Hilfsprojekt in Afghanistan. So wird den dortigen Bauern eine Alternative zum illegalen Mohnanbau geboten.
Rosenblüten aus Afghanistan
"Reisparfum" mit Rosenblüten.

Für die Würzmischungen "Reisparfum" und "Wunderhuhn" verwendet Herbaria seit Ende vergangenen Jahres Rosenblüten aus einem Projekt der Welthungerhilfe. Nun sind die ersten Gewürze mit den wunderbar duftenden Blüten aus Afghanistan im Handel erhältlich. Das Projekt "Rosen statt Opium" ist bereits 2004 gestartet. Heute bauen etwa 400 afghanische Bauern auf ca. 70 Hektar Rosen an. Der größte Teil der Ernte wird zu Rosenöl verarbeitet. Jetzt gibt es die zarten rosa Blüten auch zum Essen.

Geprüfte Qualität

Dazu werden die ökologisch angebauten Blumen nach der Ernte getrocknet und in Handarbeit von den Blütenkelchen getrennt. Aus 10 kg frischen Rosenblüten erhält man rund 1 kg getrocknete Blätter. Im Herbaria-Labor werden die Rosen eingehend geprüft, bevor sie die orientalischen Würzmischungen veredeln. Für "Reisparfum" werden die Blüten mit Sesam, Mandeln und Safran kombiniert, für "Wunderhuhn" kommen Koriander, Fenchelsamen und Kreuzkümmel in die Mischung.