Döner-Messe

Fladenbrot, Fleisch, Salat und "viel scharf" – Döner hat sich in den letzten Jahren zum beliebtesten Fast Food entwickelt. Am Wochenende fand nun die erste Döner-Messe statt, natürlich in Berlin, der Heimat des Döner.
Döner-Messe
Döner-Profis unter sich

Die Adressen guter Dönerbuden werden wie echte Geheimtipps gehandelt, zuviele schwarze Schafe gibt es auf dem Markt. Trotzdem ist Döner beliebt wie nie, was auch ein Blick auf die Zahlen bestätigt: Jeden Tag werden in Deutschland rund 400 Tonnen Dönerfleisch verzehrt, 600 Tonnen täglich in Europa, sagt Tarkan Tasyumruk, Vorsitzender des Vereins Türkischer Dönerhersteller in Europa (ATDID) und Initiator der Messe. Aufs Jahr gerechnet sind das 122.000 Tonnen Dönerfleisch, die Tendenz ist steigend. Kein Wunder also, dass hier Bedarf nach einer Dönermesse gesehen wird.

Ziel der Döner-Messe (DÖGA) sei, so Tarkan Tasymuruk, „den Wettbewerb zwischen den Lieferanten zu fördern.“ Der Dönermarkt sei gesättigt, es gäbe genug Dönerbuden. Unter dem starken preislichen Konkurrenzkampf leidet vor allem die Qualität des Dönerfleisches, und so letzten Endes der Verbraucher. Die Fachmesse sei auch einberufen worden, um einen besseren Zusammenhalt in der Dönerszene zu fördern und das schlechte Image des Döners zu verbessern. Auf der DÖGA wurde außerdem erstmals ein Döner-Roboter vorgestellt. Er schneidet das Fleisch automatisch in gewünschter Dicke vom Spieß. Nächstes Jahr soll die Messe an zwei Tagen stattfinden und auch für den Endverbraucher geöffnet werden.