Crème de la crème

Drama pur: Alle vier Jahre werden in Frankreich die besten Handwerker Frankreichs ausgezeichnet. Teilnehmen dürfen auch die Pâtissiers. Chris Hegedus und D.A. Pennebaker blickten den gestressten Zuckerbäckern beim Wettbewerb über die Schulter.
Crème de la crème
Pâtissiers und Jury unter sich

Das ist wirklich kein Zuckerschlecken: Drei Tage lang mischen, verzieren und modellieren in Lyon 16 Konditormeister, um alles nur erdenkliche Zuckerwerk von der feinsten Praline bis zur meterhohen Zuckerskulptur zu kreieren - in der Hoffnung, vom französischen Präsidenten höchstpersönlich zum "Meilleur Ouvrier de France", zum "Besten Arbeiter Frankreichs" in der Kategorie "Pâtisserie" gekürt zu werden. Der Kragen in den Farben der Trikolore ist mehr als nur die höchste Auszeichnung für einen Koch. Frankreichs kulinarische Elite riskiert ihren Ruf, opfert ihr Familienleben und gibt viel Geld aus, um diese höchste Ehre zu erlangen.

Während der aufreibenden letzten Runde sind auch die Chef-Pâtissiers ständig dem prüfenden Blick und dem kritischen Gaumen der Meister unterworfen. Schließlich müssen die Kandidaten ihre fragilen Skulpturen eigenhändig im Wettlauf mit der Zeit zu einem großen Buffet tragen - natürlich ohne etwas zu beschädigen. Der Dokumentarfilm fängt Leidenschaft, Opfer, Enttäuschung und Freude ein, alle dramatischen Höhepunkte im Wettrennen um die "Crème de la crème".

"Crème de la crème" am Dienstag, 06.04.2010, 20:15 auf ARTE.