Sterneküche

Die Astronauten der europäischen Weltraumagentur ESA können sich auf Spitzenküche im Weltall freuen - zumindest, wenn finanzielle und organisatorische Probleme überwunden werden.
Sterneküche
Astronauten freuen sich auf kulinarische Abwechslung

Nachdem die Astronauten der Raumstation ISS schon letztes Jahr "Kalbsbäckchen mit Gemüse in Balsamico-Essigsoße" von Sternekoch Harald Wohlfahrt probieren durften, plant jetzt eine neue Initiative von europäischen Spitzenköchen, die Raumfahrer auch weiterhin mit kulinarischen Highlights zu verwöhnen. Mit dabei sind unter anderem Harald Wohlfahrt und Marc Haeberlin, Spitzenkoch aus dem Elsass. Bevor die Raumfahrt jedoch mit Sterneküche versorgt wird, müssen Haltbarkeit und Konsistenz der Speisen den extremen Bedingungen im Weltall angepasst werden. Die Astronautengerichte bleiben bis zu einem Jahr auf der ISS und müssen nahrhaft sein. Zudem dürfen herumfliegende Krümel die Bordelektronik nicht beschädigen. Da der Transport von einem Kilogramm etwa 16 000 Euro kostet, muss die Astronautenkost auch platzsparend sein. Zurzeit tüfteln die Spitzenköche zusammen mit der ESA noch an der idealen Weltraumnahrung: Im Gespräch sind Zandermousse, Palatschinken und Hummerragout.