Krieg um den Reis

Für fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das Grundnahrungsmittel. Er ist die Voraussetzung für die weltweite Nahrungssicherheit.
Krieg um den Reis
Der Reis wird geprüft

Im Frühjahr 2008 geschah etwas nie Dagewesenes. Innerhalb weniger Monate stieg der Reispreis um das Sechsfache. Das wirkte sich besonders auf die ärmsten Staaten der Welt aus. In rund 40 Ländern kam es zu Protestkundgebungen bis hin zu Hungerrevolten. Von diesem Ereignis ausgehend, untersucht der Dokumentarfilm "Krieg um den Reis" die Bedeutung von Reis für die Welternährung und gewährt Einblicke in die Hintergründe des weltweiten Reismarktes. Das Filmteam hat den Weg des Reis verfolgt: In Bangkok sind die wichtigsten Reisproduzenten und -exporteure aktiv, in Genf werden die Preise ausgehandelt und in Afrika wird am meisten Reis verzehrt.

Filmemacher Jean Crépu versucht zu klären, was wirklich im Frühjahr 2008 geschah, wer die Panik auslöste und wer davon profitierte, aber auch welche Lehren aus den Ereignissen gezogen und welche Entscheidungen gefällt wurden.

"Krieg um den Reis" am Dienstag, 13.04.2010, 20:15 Uhr auf ARTE.