Küchengeschichten aus Ostfriesland

Am Freitag beginnt auf 3sat eine 6-teilige Serie über die ostfriesische Küche. In Ostfriesland wird Tradition, insbesondere das Essen betreffend, noch besonders groß geschrieben.
Küchengeschichten aus Ostfriesland
Küchentraditionen in den Weiten der ostfriesischen Landschaft

In der ersten Folge besuchen wir die Eheleute Frühling aus dem ostfriesischen Holtrop, die fast alle Lebensmittel für den Hausgebrauch auf dem eigenen Hof herstellen: die eigene Hausschlachtung mit Wurst und Snirrtjebraa - Schweinebraten -, das Einwecken und Trocknen von Bohnen und das Backen von Teekookjes im alten Küchenherd. In der zweiten Folge geht es um Tee. Warum hatten die Teetassen in Ostfriesland früher keine Henkel? Die Antwort gibt es in der nostalgischen Atmosphäre des Teeladens von Gisela Buss. In ihrer kleinen Ladenküche produziert die Spezialistin auch eine Teecreme.

Die dritte Folge zeigt, wie Torf, das frühere Brennmittel für ostfriesische Küchenherde, einen Künstler zu besonderen Aktionen inspiriert. In der vierten Folge geht es um Ostfriesischen Trüffel, besser bekannt als Kartoffeln. Kartoffelbauer Gerhard Herlyn kennt über 20 Sorten und so manches lehrhafte Kartoffel-Sprichwort, damit die Knollen wachsen und gedeihen. Die fünfte Folge zeigt, wie Frederike Kleen Fleddersekt, wie dort Holundersekt genannt wird, und Fleddersopp aus Holunderblüten herstellt. In der letzten Folge schließlich geht es um ostfriesische Küchenkräuter, die die Spezialität von Helga Flade-Peters sind: Aus Schafgarbe, Brennnesseln, Sauerampfer und Quindel stellt die Kräuterexpertin ostfriesische Frikadellen her.

"Küchengeschichten aus Ostfriesland" ab 18. Juni sechs Wochen lang immer freitags um 11:15 Uhr auf 3sat.