Der absolute Hummer

Die größten Hummer der Welt leben vor den Küsten Neuschottlands. Hier gehört Hummer ganz selbstverständlich auf den Tisch. Der Film "Der absolute Hummer" macht einen Ausflug ins Hummer-Land.
Der absolute Hummer
Die Hummersaison endet mit einem Esswettbewerb

Die Menschen in Neuschottland kaufen Hummer einfach in Tüten, um ihn zu Hause zu kochen. Ältere Einwohner erinnern sich noch an Zeiten, in denen man das Schulbrot mit Hummer gerne gegen eines mit Erdnussbutter tauschte. "Hummer war etwas für arme Leute", sagt Bernise Goodick, Ehefrau eines älteren Fischers. "Heute ist das anders." Während die Hummerpopulation in anderen Regionen der Erde abnimmt, wächst sie vor der kanadischen Halbinsel. Die Fischer brauchen teure Lizenzen, um an der Küste von Nova Scotia auf Hummerfang zu gehen, die Fangsaison ist je nach Region genau reglementiert. Eine große Zahl von Tieren, die nicht bestimmten Vorgaben entsprechen, müssen zurück ins Wasser.

Trotzdem stellt Hummer-Exporteur Mike Jumelet fest, dass der Hummer qualitativ schlechter geworden ist: "Es gibt heute viel mehr Hummer mit einer weichen Schale. Die können wir nicht exportieren. Man sollte sie auch nicht essen, denn ihr Fleisch ist nicht gut". Als Ursache vermutet er eine Überpopulation der Riesenkrebse.

"Der absolute Hummer am Freitag, 24. Mai 2010, 16:55 Uhr auf arte.