Geschichte(n) vom Mais

In Mitteleuropa kennt man Mais hauptsächlich als Tierfutter. Und doch ist Mais, wie Brot oder Reis, für weite Teile der Erdbevölkerung ein Grundnahrungsmittel. Der Film erzählt, wie es dazu kam.
Geschichte(n) vom Mais
Mais - mehr als Tierfutter

Für einen Großteil der Erdbevölkerung bedeutet eine Hand voll Mais oft eine Hand voll Leben. Seinen Ursprung hat Mais in Mexiko, wo er schon vor mehr als 6.000 Jahren kultiviert wurde. In den religiösen Vorstellungen der Mayas war der Lebenszyklus des Mais von der Aussaat bis zur Ernte das natürliche Sinnbild für Wesen und Wirken Gottes. Wichtigste und in unzähligen Darstellungen abgehandelte Eigenschaft des Maisgotts war seine Wiedergeburt. Der Film "Eine Hand voll Leben - Geschichte(n) vom Mais" erzählt von der ersten Kultivierung des Getreides in Mexiko, seiner Eroberung Europas und davon, welche Rolle Mais heute in unterschiedlichen Teilen der Welt spielt.

"Geschichte(n) vom Mais" am Mittwoch, 14. Juli, 14:15 Uhr auf 3sat.