Essen und Trinken in Deutschland

Die Gesellschaft für Kosumforschung (GfK) hat eine Studie zum Ess- und Trinkverhalten der Deutschen veröffentlicht: Wer isst in Deutschland wann was?
Essen und Trinken in Deutschland
Was steckt im Durchschnittskühlschrank?

Mit der Studie „Essen und Trinken in Deutschland“ wurden 4500 Teilnehmer erfasst, die über ein Jahr lang etwa 400000 Situationen dokumentierten, in denen sie aßen. Kurz gesagt sollte die Studie herausfinden, wer wann, wo und wie was warum isst. Am Ende stellten die Forscher fest, dass es im deutschen Essverhalten nach wie vor sehr traditionell zugeht: Die meisten Deutschen essen drei Hauptmahlzeiten. Dabei wird das Frühstück vornehmlich zwischen 7 und 9 Uhr eingenommen, das Mittagessen ist nach wie vor die warme Hauptmahlzeit des Tages und wird zuhause gegessen, und über die Hälfte der Deutschen isst zwischen 19 und 20 Uhr die gute alte Brotzeit.

Dennoch zeichnet sich vor allem bei den 20 bis 29-jährigen ein Trend zum unregelmäßigen Außer-Haus-Essen. Die 20- bis 24-jährigen nehmen sogar 40 Prozent ihrer Mahlzeiten unterwegs ein.

Alle Studienteilnehmer mussten bei der Erfassung ihrer Verzehrsituationen immer angeben, welches Motiv hinter der Nahrungsaufnahme steckte. Laut der Studie sind die Hauptmotive beim Essen eher pragmatischer Natur: Essen ist oft ein Wachmacher oder soll Schwung und Energie spenden. Hunger an sich als Motiv steht noch vor der Lust am Essen, allerdings hinter dem Spaß an der Zubereitung und dem Geschmack. Das Motiv, welches am wenigsten genannt wurde, ist: "weil man es vorgesetzt bekam".