Gesünder als sein Ruf

Rotes Fleisch hat keinen guten Ruf: Es gilt als ungesund und soll beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen begünstigen. Eine Studie hat dies nun teilweise widerlegt.
Gesünder als sein Ruf
Salzige Angelegenheit: Würste

Rotes Fleisch vom Rind oder vom Schwein gilt als wesentlich ungesünder als so genanntes weißes Fleisch vom Geflügel. Es wird nicht nur mit Herz- und Kreislauferkrankungen in Verbindung gebracht, sondern als eine der Hauptursachen für diese Zivilisationskrankheiten gehandelt. Wie die Apotheken-Umschau berichtet, soll diese Verbindung nur bedingt zutreffen: Laut einer dort zitierten Studie ist nicht das rote Fleisch an sich ungesund, sondern die deftigen Spezialitäten, die wir daraus machen. Die Forscher fanden heraus, dass Schweine- und Rindfleisch sich erst negativ auf unsere Gesundheit auswirken, wenn sie zu Schinken, Wurst oder Salami verarbeitet werden. Ungesund sind dann in erster Linie deren hohe Salz- und Nitratgehalte, nicht aber das Fleisch an sich. Da rotes Fleisch öfter zu Wurst verarbeitet wird als weißes Fleisch, werde es auch eher mit falscher Ernährung in Verbindung gebracht. Es könne aber kein gesundheitlicher Unterschied zwischen einem Rinder- und einem Putensteak nachgewiesen werden.