Neuer Standard für Rinderhaltung

Die Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance hat einen Standard für nachhaltige Rinderhaltung in den Tropen eingeführt. Farmer in Lateinamerika, Afrika, Asien und Ozeanien, die ihre Produkte unter dem Rainforest Alliance Siegel verkaufen wollen, müssen hohe Anforderungen erfüllen.
Neuer Standard für Rinderhaltung
Der grüne Frosch von Rainforest Alliance.

So müssen die Rinder in zertifizierten Betrieben freien Zugang zu Weideland haben, Gentechnik ist verboten und Richtlinien für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz müssen erfüllt sein. Der neue Nachhaltigkeits-Standard ergänzt die bereits bestehenden Landwirtschafts-Richtlinien und soll Abhilfe bei Problemen schaffen, die durch Rinderhaltung verursacht sind. Durch das Rainforest Alliance Siegel sollen zum Beispiel Tierquälerei in der Massentierhaltung, nicht-artgerechtes Füttern, die Verabreichung von Anabolika zur schnelleren Gewichtszunahme oder hohe Treibhausgas-Emissionen verhindert werden.

Die Prüfungen der Betriebe beginnen derzeit, voraussichtlich im kommenden Jahr sind dann auch Produkte von zertifizierten Farmen in Deutschland erhältlich. Schon jetzt gibt es zum Beispiel Bananen von Chiquita und einige Kaffees von Tchibo mit dem grünen Frosch der Rainforest Alliance.