Die Äsche

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) verkündete am vergangenen Freitag den Fisch des Jahres 2011: die Äsche. Sie gehöre zu den schönsten Fischen in unseren heimischen Gewässern.
Die Äsche
Fisch des Jahres 2011: die Äsche

Die Äsche mit ihrem kleinen Kopf und dem spitzen Maul wird bis zu 70 Zentimeter lang, der Rücken schimmert graugrün oder bläulich grau, Flanken und Bauch sind silberweiß bis messingfarben. Sie gehört zur Familie der Lachsfische. Mit der Wahl der Äsche zum Fisch des Jahres 2011 will der VDSF vor allem auf ihre Gefährdung hinweisen. Die Äsche reagiert auf Veränderungen ihres Lebensraumes und Umweltverschmutzungen besonders empfindlich und litt in den vergangenen Jahrzehnten sehr unter der zunehmenden Gewässerverunreinigung. Die Äsche-Bestände in unseren heimischen Gewässern sind deshalb stark zurück gegangen. Als Zuchtfisch ist die Äsche in Europa noch nicht zu bekommen, was ihren Bestand sichern könnte. Dafür allerdings muss sie erst als Speisefisch etabliert werden: Unter Feinschmeckern ist die Äsche mit ihrem feinen Thymianaroma beliebt, auf den ihr lateinischer Name Thymallus thymallus verweist.

Der VDSF kürt seit 1994 jährlich einen Fisch des Jahres. In den vergangenen Jahren waren dies zum Beispiel die Karausche (2010), der Aal (2009), der Bitterling (2008) oder die Schleie (2007). Der erste Fisch des Jahrs war die Nase. Zum Fisch des Jahres werden Arten gekürt, deren Bestände ob starker Umweltverschmutzung und Gewässerverunreinigung gefährdet sind.

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