Französische Küche wird Weltkulturerbe

Die Französische Küche ist für viele Gourmets die Krönung der Kochkunst. Nun hat die UNESCO zumindest die kulturelle Bedeutung der Französischen Küche bestätigt. Die Unterorganisation der Vereinten Nationen schützt die "Cuisine Française" als immaterielles Weltkulturerbe.
Französische Küche wird Weltkulturerbe
Die Französische Küche gehört nun zum Weltkulturerbe

Den Antrag auf die Aufnahme der Französischen Küche in die Liste des Weltkultuerbes lancierte Nicolas Sarkozy im Februar 2008 höchstpersönlich. Unterstützt wurde der französische Präsident in seinem Anliegen von Spitzenköchen wie Paul Bocuse und Alain Ducasse. Auch im Mutterland der Haute Cuisine geht der Trend immer mehr Richtung Fast food und Convenience-Produkte: eine Entwicklung, der die Initianten entgegenwirken wollten. Die UNESCO ehrt mit dieser Anerkennung das französische Mahl mit mindestens vier Gängen inklusive eines Käsegangs. Laut UNESCO fördere das traditionelle Essen in französischen Restaurants das gesellige Beisammensein, die Freude an Aromen und die Balance zwischen Mensch und natürlichen Produkten.

Seit 2006 schützt die UNESCO das immaterielle Weltkulturerbe und erklärte aktuell 46 Sitten und Bräuche dazu. Neben der Französischen Küche stufte die Erziehungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation noch weitere kulinarische Traditionen wie die Mexikanische Küche und die Mittelmeerdiät als schützenswert ein. Als weitere nicht-kulinarische Sitten wurden die Peking-Oper, der spanische Flamenco und die iranische Teppichwebkunst auf die Weltkulturerbeliste gesetzt.