EU-Fangqoute für Nordsee

Die EU-Agrarminister haben neue Fangqouten für die Nordsee beschlossen. Sie orientieren sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Fischschutz.

Nachdem im Oktober die EU-Fangquoten für die Ostsee gesenkt worden waren, widmeten sich die EU-Agrarminister diese Woche der Nordsee. Auch hier sind nach wissenschaftlichen Untersuchungen viele Arten überfischt. Dem soll mit den neuen Quoten entgegengewirkt werden: Die erlaubte Menge für Kabeljau senkte die EU um etwa 20 Prozent auf 2.900 Tonnen, die für Seelachs um 13 Prozent auf 10.000 Fisch. Für die stark bedrohten Fischarten Dornhai und Heringshai wurde ein komplettes Fangverbot erlassen, die Quoten für Scholle und Hering dagegen um 15 bzw. 22 Prozent erhöht. Ende kommenden Jahres wollen die Minister erneut zusammenkommen und überprüfen, ob die Veränderung der Fangquoten in der Nordsee zur Erholung des Fischbestandes beitragen konnte.

Hintergrundinformationen