Ein Schauspiel über Wein

"es gärt" heißt das aktuelle Stück des Berliner Theaterensembles "Weinkörper". Gegenstand der Inszenierung sind, man ahnt es schon, Rebensäfte in all ihren Facetten. Am 16. April feiert "es gärt" in Hamburg Premiere, danach folgt eine Tournee durch deutsche (Wein-)Metropolen.
Ein Schauspiel über Wein
Die Akteure in "es gärt".

Die Schauspieler von "Weinkörper" performen Weine, verwandeln sich in Rebsorten, wollen das Publikum in die "rauschende Gärung aus Kultur und Genuss" reißen. Das Stück ist als Roadmovie durch die deutschen Weinregionen angelegt und entfaltet sich zu skurrilen Geschichten über wahllose Geschmäcker, gärende Menschentrauben und eine neue Lust zu Genießen. Ein Silvaner entdeckt eine Exotiknote an sich, die ihn seine Herkunft hinterfragen lässt. Ein Spätburgunder bricht auf zur Spurensuche am eigenen Körper und aus dem Riesling erwächst gar eine gewaltige Vision: er vereint sich mit primitiven Hefekulturen, um sich zum Kulturhighlight Sekt zu vergären.

Weiter entwickeln sich Szenen deutscher Weinkultur über Eisweine im Klimawandel, Schlägereien mit Weinkritikern in Düsseldorf und Riesling-Ekstasen in Berliner Szene-Clubs – bis der Theaterraum zum Gärtank wird.

Die Theatermacher von „Weinkörper“ verstehen es als ihre Aufgabe, Genuss und Rausch, Tradition und Gegenwart, intellektuellen Anspruch und Sinnlichkeit zusammenzubringen. Sie suchen nach den sinnlich-grotesken, bacchantischen Momenten der Theaterkultur und treten mit dem Stück „es gärt“ dem Phänomen der neuen deutschen Weinkultur entgegen.

Den Tourneeplan und weitere Infos gibt es bei www.weintheater.deutscheweine.de